Die Verlängerung

An eine Verlängerung des Schluchtensteiges wieder zurück nach Stühlingen suche ich schon länger. Die Strecke dürfte ich gefunden haben die schön und auch anspruchsvoll ist zumindest jetzt noch. Es gibt ein paar Stellen zumindest jetzt noch die erfordern Zeit und Navigierungsarbeiten. Es gibt zumindest zurzeit einen sehr großen Abschnitt mit Abholzungen. Es wird abgeholt auf Teufel komm raus mit schweren Maschinen wird der Boden umgewälzt die Markierungen verschwinden zum Teil gänzlich. Es geht auch über alte Wiesenwege die man zum Teil schwer erkennt. Lt. Komoot wären es 62km ich hatte wieder 83km erreicht zum Teil mit suchen, um schlimme Abschnitte zu umgehen oder verlaufen. Höhenmeter sind es um die 2800m die sind schon richtig man sollte es schon spüren das man was gemacht hat.

Also am Samstagmorgen fuhr ich mit dem Bus von Stühlingen nach Wehr zum Ausgangspunkt der Rücktour am Ende des Schluchtensteiges. Der Einstieg ist gleich einmal deftig von Wehr gleich einmal 4km richtig nach oben. Ist man mal oben dann wechselt ist immer, wie wir es gewohnt sind mit hoch und runter durchaus auch mal heftiger. Die Aussicht ist zum Teil hervorragend. Zumindest war es heute am Samstag am Anfang noch bevor sich die Wolken sich verdunkelten und das Wasser von oben runterkam. Bis auf 2 Stunden nachts, lief mehr oder weniger das Wasser von oben herab. Gegen Abend wurde es verdammt kalt ich hatte noch immer die kurze Hose an sollte auch oben herum wärmeres anziehen aber wo? Es regnete am laufenden Band, wenn ich irgendwo die Kleidung wechseln sollte, ist sofort alles richtig nass. Ich fror richtig gehend und habe warme Kleidung dabei und finde keine Stelle, um sie zu wechseln. Ich weiß nur das Eine irgendwann muss eine Kapelle kommen spätestens dort wechsel ich die Kleidung. Kurz davor kam jedoch eine Hütte sie war abgesperrt hatte aber ein Vordach, um trocken die Kleidung wechseln zu können. War das Angenehm die warme Kleidung, auch die Stirnlampe wird gleich auf den Kopf gesetzt, denn die Dunkelheit ist auch nicht mehr weit entfernt. Auf alle Fälle war das Wandern wieder angenehmer, wenn man nicht mehr friert.

In der Albschlucht gab es eine einzige Person, die wanderte, gesehen habe in den 20 Stunden ansonsten keine Menschenseele alles schien ausgestorben. Ja nachts noch ein Jäger, der mich im Auto abgewartet hat, hat mich aber nicht angesprochen und ich hatte auch keine Lust auf einen Disput bin einfach vorbeigelaufen. Dann der Witzau-Stausee kurz davor der Heckenbachgraben. Eine Schlucht eigentlich nicht gefährlich, aber schwierig zu durchwandern. Bäume zuhauf quer über die Schlucht man ist im Wasserbeet muss achtgeben das die Füße trocken bleiben und muss oben oder unter die Bäumen durch. Für die Finsternis sah ich das als kleines Problem an und wollte dann rechts daran vorbei. Es war gut gedacht aber nicht die Ausführung, habe mich dabei total verfranzt. Dieser Weg war dann komplett verwachsen liegende Bäume versperrten immer wieder das Vorankommen und später die Einsicht der Stausee entfernt sich. Also umkehren und zurück irgendwo muss es noch einen Abstieg geben aber wo? Lief dann an einem Haus vorbei es war um die 24 Uhr hell beleuchtet mit viel Lärm und Menschen. Einer lief mir nach und rief ich sollte stehen bleiben und umkehren, wozu ich keine Lust hatte. Ich blieb stehen und ließ ihn nachkommen. Er fragte mich, wo ich hinwill, und er zeigte mir dann eine Abkürzung, die auch nicht im Navi vermerkt war und somit habe ich den Stausee dann doch noch schnell erreicht. Somit war eine Schlüsselstelle abgehackt, aber eine wird noch kommen, aber dann ist schon wieder Tag. Am linken Ufer vom Stausee entlang dann den Alpinen-Steig hoch und oben entlang. Dabei war ich dann überrascht. Von jetzt ab war es Neuland für mich, aber es kamen so schöne Single Trails mit dem hatte ich nicht gerechnet. Auch hier verlief ich mich mehrmals da das Handy durch den Regen mit der Navi-App manchmal aussetzte. Aber ich bin durch gekommen zwar habe ich die doppelte Zeit gebraucht als gedacht aber was solls.Verlängerung

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