Saxoprint Pfalztrail

Am Samstag den 17.9.2016 stand der nächste Lauf der Wettkampf in Carlsberg ein Traillauf mit 85,6 km auf dem Programm.

Freitagnachmittag um 15 Uhr machte ich mich auf den Weg. Das Navi voranschlagte eine Zeit von 3 Stunden, es wurden aber 5 Stunden um Stuttart herum war verkehrstechnisch der Teufel los. Somit habe ich das Briefing versäumt an dem ich gerne teilgenommen hätte. Hatte ich doch bedenken ob ich mich nicht bei diesem Trail verlaufe, wo doch immer wieder von GPS und Tracks geschrieben wurde. Um 21 Uhr nahm ich meinen Schlafplatz im Auto ein damit ich auch morgens um 5 Uhr ausgeschlafen bin.

Morgens um 5 Uhr erwachte Carlsberg  im Bereich der Veranstaltungshalle. Ein buntes Treiben setzte ein, die einen gingen zum Frühstücken in die Halle und andere waren vor der Halle bei Erfahrungsaustausch mit den immer wieder neu ankommenden Läufern für die 85,6 km lange Laufstrecke. Es sind bei solchen Läufen immer wieder bekannte Gesichter die man antrifft.

Pünktlich um 6 Uhr 30  war der Start, setzte sich die Laufmeute in Bewegung. Noch Finster aber eine Stirnlampe war nicht erforderlich, noch sah man den Vordermann und es wird um diese Zeit auch schnell heller. Nach dem es beim Start leicht bergan ging folgte darauf ein Gefälle und dann unselige Male hoch und runter. Auch gab es unzählige flache Abschnitte ganz anders als bei der Ausschreibung mit dem Bild der Höhendarstellung wo man nur Spitzen nach oben und unten sieht.

Der Lauf als Traillauf ausgeschrieben und auch ein tatsächlicher Trail. Es macht so richtig spaß auf solchen Pfaden kreuz und quer, hoch und runter durch den Wald zu laufen. Habe versucht meine Herzfrequenz soweit wie möglich von 145  einzuhalten  damit ich auch die 85 km gut durchhalten kann. Wie meistens hatte ich den Trinkrucksack dabei,  aber diesmal, so wie auch in München mit meinem Gemisch von Backpulver und Salz.

Bis Kilometer 50 ist es sehr gut gelaufen danach merkte ich schon daß es ein wenig träger wurde, besonders an Steigungen. Wie viel Erhöhungen hat dieser Trail? Hatte nie gezählt es waren zu viel dergleichen und es war egal sie mussten doch erlaufen werden. Die Streckenmarkierungen waren ausgezeichnet da könnte sich Hubert Beck vom Taubertal eine Scheibe abschneiden.

In Höhningen  an der Verpflegungstelle  stellte ich einen Antrag auf eine Rolltreppe für den Lauf in Zukunft da mir die Treppe hoch zur Strasse nach 77km so gar nicht gefiel. Die letzten Kilometer ins Ziel wurden immer träger immer länger und das Ziel ließ auf sich warten. Dann ca. 1km vorm Ziel erblindete ich, eine Kreuzung, eine Markierung und ich sehe den kleinen Weg geradeaus nicht und ich bog nach links ab. Nach kurzer Zeit wurde ich unruhig, sehe keine Markierungsbänder, wo sind die Läufer die ich überholt hatte? Meine Uhr sagt mir die 85km an, wo ist das Ziel? Dann der Weg plötzlich dicker Belag mit Zapfen, da ist noch keine Laufermeute darüber hinweg gelaufen und ich entschloß mich umzukehren. Als ich zu der Kreuzung zurück kam sah ich sofort den Weg den ich verpasst hatte und lief jetzt dem Ziel endgültig entgegen. Mit der Zeit von 12:33:44 lief ich durchs Ziel, es hätten 12:15:xx sein können aber was soll beim nächsten mal nicht schlafen während des Laufens und man spart sich Zeit. Dem Veranstalter trifft absolut keine Schuld wenn ich träume beim Laufen. Fazit, es war eine schöne Laufveranstaltung mit der Ausnahme der Dusche da war das Wasser eisig kalt.

https://baer-service.de/ergebnisse/PTL/2016/1122/

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