Rennsteiglauf 2015

Eine Woche nach dem Kirbachtal-Lauf war der Insgesamt 3. Rennsteiglauf mit seinen 72,7km für mich angesagt. Ein Kultlauf der oft so dargestellt wird „ Einmal Rennsteiglauf-immer Rennsteiglauf.

Anfahrt war Freitag mit dem vom Lauftreff Pfohren angemieteten Kleinbus nach Eisenach. Um ca. 16Uhr 30 erreichten wir das Hotel unweit vom Startplatz wohin wir uns alsbald begaben. Abholen der Starterunterlagen und dann auf den Festplatz um die Kloße zu verzehren. Der Abend ging schnell vorüber und die Nacht genauso genau schnell vorbei da doch extrem kurz wurde doch um 4 Uhr die Bettdecke gelüftet. Duschen, Frühstücken und dann ging es zum Startplatz. Um 6 Uhr erfolgte der Start bei angenehmen Temperaturen und der Blick zum Himmel ließ gutes Laufwetter erwarten. Der Rennsteiglauf kurz durch die Stadt dann hinaus oder besser gesagt hinauf zum Rennsteig. Die ersten 25km als Bergauf Phase obwohl es mir vorkam als hätte sich der Berg verschoben und sich jetzt viel mehr Bergab Phasen sich eingeschlichen. Es lief nicht schlecht, war zufrieden und erahnte schon dass es nicht so bleiben wird. An Anstiegen habe ich meist Gehphasen eingelegt meines Erachten Zuviel. Ab ca. Kilometer 40 zeigte mir der Körper das er nicht mehr so recht zufrieden war mit dem was ich tat und die Laufzeiten wurden schlechter. Es war ein hoch und runter wie mir schon von der vorhergehenden Läufen bekannt und einfach zu überwinden galt und gegen Ende läuft die Sache wieder. Bei Kilometer 68 kurz vor der höchsten Stelle vom Reinsteiglauf hob ich den Fuß zu wenig und überschlug mich. Der Gedanke im Flug halte den Kopf hoch damit er nicht auf den Steinen aufschlägt bewahrte mich vorm harten Knall. Mein Wort „Scheiße“ wurde übertönt vom Aufschrei einer Frau dahinter die dabei erschrak. Mein Gedanke aufspringen und weiter wurde sofort in tat übersetzt und bin weiter gelaufen. Kurz darauf eine Frau die mir an die Schulter klopft und sagte „ sie müssen zu den Sanitäter sie bluten sie müssen sich verbinden lassen“  meine Antwort darauf „ In 10Jahren sieht keiner mehr etwas davon“. Erst dann bemerkte ich dass ich mir die Handfläche aufgerissen hatte und Blut von der Hand tropfte und leichte Blessuren am Ellenbogen. Dieser Zwischenfall war schnell vergessen bei Kilometer 70 kam der Nächste. Bergab strecke die ich liebe, da kann ich laufen lassen und Strecke gut machen und bei Km 70 holte mich mein Feind der Krampf ein.

Gerade jetzt kurz vorm Ziel musste ich meinen Bergablauf beenden und gehen. Mehrere Anläufe waren nötig um wieder normal laufen zu können aber ich überstand dass eigentlich gut und lief dem Krampf wieder davon. Nach meinem Handy lief ich um 9:03.xx ins Ziel die Zielzeit war in der Urkunde mit  9:00:26 angegeben. Wenn ich das gewusst hätte, diese 26 Sekunden hätte ich noch hinbekommen und dann eine 8 davor. Aber was soll es, es war ein schöner Lauf das Wetter hat gut mitgespielt und ich habe wieder einen Grund nächstes Jahr den Rennsteig nochmals zu laufen um die 8 als erste Zahl wieder zu holen.

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