Jahreswechsel 2016/2017

Jahreswechsel 2016/2017

Das Jahr 2016 ist vor ein paar Stunden zu Ende gegangen und hat einen kurzen Rückblick verdient.

Es war für mich ein erfreuliches Läuferjahr. Nach drei Jahren laufen bei Wettkämpfen die allesamt mit Krämpfen im Oberschenkel bespickt waren war 2016 nur der Rennsteig mit kurzen Krämpfen versehen. Die 22 restlichen Ultraläufe und 4 Marathons blieben ohne Krämpfe. Der Vereinswechsel zu LG DUV gab einen Ansporn auf mehr Wettkämpfe an die ich teilnahm als bisher.

Es war eine Art Sucht die ich nach meiner sogenannter Flucht 2015 nach Luzern mit 220km vernahm. Mit dieser Sucht kann ich gut leben, mein Körper besonders die Gelenke nahmen meine 1900 Wettkampfkilometer ohne Spirenzle und Schmerzen in Kauf. Die letzten beiden Ultras der Saarschleifentrail und der Bottroper Herbstlauf  waren ein sehr schöner Abschluss, nur hätte ich so weiter machen sollen den der Körper in meinem Alter veranstaltet einen schnellen Abbau.

Um diesen Abbau zu beenden lief ich den Silvesterlauf in Flourn mit seinen 6,2km bei herrlichen trockener kalter Witterung mit. Die Zeit gegenüber meinem letzten Silvesterlauf vor 2 Jahren in Flourn büßte ich 2 Minuten ein.

Damit der Körper sich gleich mal auf 2017 einstellen konnte plante ich gleich noch einen Neujahrslauf mit Start um 0 Uhr in Zürich. Die Anfahrt war ein Graus, bis Zürich die 1,15 Stunden waren in Ordnung aber den Startplatz zu finden war ein Fiasko. Linienbusfahrer und 10 Passanten konnten mir keiner sagen wo die Sporthalle ist und das Navi dirigierte mich zu zwei alten Sporthallen mit gleichen Namen. Letztendlich nach 1,5 stundenlanger Suche erreichte ich mein Ziel und nach einer halben Stunde erfolgte der Startschuss.

Während andere um 24 Uhr an Silvester mit Sekt Anstoßen liefen wir in der Halle los hinaus in die dunkle Nacht hinaus. Unter Feuerwerksraketen und begleitet mit Böllerschüssen ging es auf die Laufstrecke. Marathonläufer, Halbmarathonsläufer und 10km-Läufer teilten sich den Weg entlang der Limmat.

Die Laufstrecke bestand für Marathonläufer aus vier Runden zu 10,55 km und jede Runde endete in der Sporthalle. Die ersten Runde war nur so von Böllerschüssen begleitet, Feuerwerksraketen waren nicht so stark zu sehen aber das Krachen der Böller versiegte erst gegen Ende des Marathons. Auch meine Kraft versiegte gegen das Ende, am Anfang zu schnell unterwegs man ließ sich einfach von den schnellen Läufern mitziehen und auch die beinahe zwei Monaten Pause taten das übrige. Gegen Ende, die Füße wurden schwer und die Kälte kroch schön langsam in die Kleidung man sehnte das Ziel herbei. Nach 4:21:19 lief ich in der Halle über die Ziellinie und dann sofort unter die Dusche. Zumindest war diese noch einigermaßen warm. Anschließend sofort zum Auto gegangen und ab nach Hause. Unterwegs musste ich mal kurz stehen bleiben und schlafen den es bestand die Gefahr des Einschlafens. Um 6 Uhr dreißig endlich zu Hause und hinein ins Bett. Gegen Mittag, aufstehen und PC einschalten um die Rangliste zu studieren. Aber auf dem Weg kam ich mir vor als wäre ich noch nie einen Marathon gelaufen ein Gefühl das ich noch nie in der letzten Zeit hatte ich war fertig alles war steif, die Zehen schmerzten und die Hüfte schmerzte das war nach 24 Stunden normal nicht der Fall.

Rangliste die aus 10 Jahren -Abschnitte bestand war ich auf Rang 5, wären 5 Jahresabschnitte könnte ich auf den 1. Rang stehen und als Jahresweltbester stand ich als115ter in der Liste. Mit diesem Lauf war es ein schöner Jahreswechsel 2016/2017 für mich als verrückter Läufer.

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