Grenzgänger Tour

Der Name Grenzgänger kommt daher das die Tour zwischen Österreich und Deutschland pendelt. Mal ist man Österreich ein paar Minuten später wieder in Deutschland und doch die fantastische Bergwelt bleibt dieselbe.

Nach der letzten Woche das verregnete Karwendelgebirge diesmal zumindest ein super erster Tag ein von der Sonne verwöhnter Tag mit super Ausblicke in die schöne Bergwelt. In Schattwald beginnt die Tour, morgens kurz nach vier Uhr begab ich mich auf die Strecke. Es war noch dunkel aber der Tag begann schon, die Vögeln zwitscherten schon und die Helle zeigte sich schon. Bevor es richtig nach oben ging über die Almen war es schon richtig hell, der Tag hat begonnen.

Ich fühlte mich hier so richtig 50 Jahre zurück versetzt, an die Zeit als wir als Jugendliche im Zillertal auf die Berge gingen. Die Almen, die Berge nur damals fiel mir das hoch Gehen schwerer. Heute liebe ich es hoch zu gehen, nicht aber das Hochlaufen das Hasse ich.

Die erste Etappe führt an der Stuibenalm vorbei hoch auf den Bschießer, Ponten, Zirleseck zur Willersalpe. Hier auf der Willersalpe ist Coronna all gegenwärtig das sie nicht durch die geschlossene Türe bedienen ist mir ein Rätsel. Eine Atmosphähre von eingesperrt sein, Bedrückung irgendwie Gespenstig und hatte nichts mit der freien Natur gemeinsam. Das Gefühl sagte mir nichts wie wieder weg von diesem Ort.

Die zweite Etappe folgt dem sogenannten Jubiläumsweg über die Vordere und Hintere Schafwanne zum Schrecksee. Ein kleiner Idyllischer See aber nicht sehr warm. Weiter ging es über den Kirchdachsattel und das Lachenjoch zur Landsberger Hütte. Zum Teil waren Verhältnismäßig viele Wanderer unterwegs, besonders beim Schrecksee.

Die dritte Etappe führte ein kurzes Stück auf demselben Weg zurück. Dann ging es unterhalb von Kalbleggspitze und Lahnerscharte auf dem Jubiläumsweg zum Glasfelder Kopf zum Prinz-Luitpold-Haus. Vorm Glasfelder Kopf holte mich das erste Gewitter ein sodass ich meine Wanderung für eine halbe Stunde unterbrach. Anschließend wurde es feucht immer wieder gab es einen Regenguss. Die Folge war ein ewiges an und ausziehen der Regenkleidung.

Vom Glasfelder Kopf hinab zur Prinz-Luitpold-Haus machte sich dann schon das nächste Gewitter bemerkbar. Ich wollte nur noch die Hütte erreichen und dann für das erste Abbrechen. Ich hatte mir vorgenommen wenn es irgendwie ginge in der Hütte übernachten und morgens um 4 Uhr wieder weiter laufen.

Ich hatte Glück vier angemeldete Personen kamen nicht zur Nächtigung sodass ein Platz für mich frei war. Aber morgens um 4 Uhr es regnete in Strömen veranlasste mich dazu jetzt abzubrechen. Es ist auch im weiteren Tagesverlauf mit Regen zu rechnen und ich wollte nicht wie beim Karwendel Wanderung nur bei Nässe laufen. Also Stirnlampe an und Abflug hinunter nach Hinterstein. Aber so einfach war das gar nicht die dunkle Nacht der starke Regen und trotz der Stirnlampe musste ich zuerst mal den Weg nach unten finden. Es waren ein paar Schilder aufgestellt aber in die Richtung, wo ich wollte fand ich keinen Weg. Ein paarmal hin und zurück bis ich den richtigen Weg fand und somit waren für die nächsten 4,5 Stunden die Füße schon beschäftigt.

In Hinterstein angekommen hieß es zuerst einmal warten auf den Bus nach Hindelang. In Hindelang der nächste Bus bis Oberdorf und dort der nächste Bus nach Schattwald, wo mein Auto stand und inzwischen war es 11Uhr30. Außerdem fror ich schon durch die Nässe, die schon die ganze Bekleidung ihre feuchte übertrug. Der Freitag war Super und der Abbruch ist zu verkraften es hätte bei dem Regen keinen Spaß mehr gemacht. Es waren 45km und 3200 Hm.

 

 

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