Geislinger Halbmarathon 12.4.2014
Nachdem ich abends davor beim Stirnlampenlauf, 8km als Spasslauf mitgelaufen bin stand am Samstag der Geislinger Halbmarathon auf dem Plan. Diesen Lauf lief ich letztes Jahr zum ersten Mal und den ich besonders wegen den 2 Steigungen in Erinnerung war. Mit einer Zeit von 1:39:34 hatte ich 2013 den Lauf beendet und diese Zeit wäre zu schlagen.
Als Schuhwerk habe ich diesmal meine neuen Zwitter-Laufschuhe von Aldi gewählt. Nach Information der Laufposten gibt es ein paar Schotterstrecken mit größeren Steinen und ich wollte auf ein Risiko wie vom Straubenhardter HM nicht mehr einlassen. Zur Information was Zwitter-Laufschuhe sind das sind Schuhe wo es heißt es wären Barfußschuhe. Entweder bin ich barfüßig unterwegs oder mit so dünner Sohle wie die Neoprenschuhe wo ich jeden Kieselstein spüre. Wer zu solchen Laufschuhen Barfußschuhen sagt ist noch gar nie Barfuß gelaufen. Ein richtiger Barfußlauf ist ein Hochgefühl das kann man nicht beschreiben, schon ein Lauf mit den Neoprenschuhen lässt das Hochgefühl verschwinden und mit den Zwitterlaufschuhen ist man Meilenweit davon entfernt.
Das Wetter auch dieses Jahr hervorragend da macht so ein Lauf doppelt Spaß. Diesmal funktionierte Runtastic auf dem I-Phon wieder einmal uns so konnte es nach dem Startschuss losgehen. Erst mal kurz bergab um ein paar Häuserecken und dann kommt die erste Steigung und die zieht sich in die Länge. Aber dieses Mal kam ich gut voran, hatte genügend Luft zum Durchziehen ohne das ich jemanden im Weg gewesen wäre. Auf der Anhöhe mal kurz flach bevor es mal richtig runterging und da ließ ich es gut laufen und holte etliche Läufer ein. Die Hintergedanken waren ob ich das nicht schnell bereuen würde den die lange Steigung kommt als nächstes. Die Steigung war schnell da aber die Beine machten gut mit aber sie zog sich dahin, der Kopf kämpfte am schlimmsten und sehnte das Ende der Steigung herbei. Endlich den höchsten Punkt erreicht und jetzt hieß es nur noch durchziehen die Hälfte der Strecke ist auch vorbei und die Zeitangaben vom I-Phon ließ die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis erwarten. Mist, das T-Shirt das ich bei der ersten Steigung auszog verlor ich wieder einmal. Kurz anhalten, 5 Meter zurück laufen, schnell schnell in hundert Metern kommen die Verfolger, und auf geht wieder weiter dem Ziel entgegen. Bei Kilometer 18 ein fürchterliches Gefälle, soll ich Laufen lassen, nein der Mut machte erste nach Hälfte des Gefälles mit wo er die innerliche Bremse löste und die Beine zum Fliegen anfingen. Bei Kilometer 19 die letzte Steigung nicht stark aber letztes Jahr gab sie mir den Rest weil ich diese nicht mehr erwartet hatte. Diesmal ging es gut, zumindest überholte mich diesmal hier keiner. Erst kurz vorm Ziel zog einer noch vorbei, wollte und konnte vielleicht auch gar nicht mehr angreifen für mich galt nur durchziehen es reicht um das Ergebnis vom Vorjahr zu schlagen. Ergebnis 1:36:38 damit 1.Pl.Ak.. Das Allerschönste nach so einem Lauf ist wenn man die Füße nicht mehr spürt und gleich wieder zulaufen könnte. Als Belohnung für den ersten Platz gab es einen riesen Osterhasen und somit war der Schokoladenkonsum fürs Wochenende gesichert.

Empfohlene Beiträge

Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!


Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.