Fontanis Kirnbachtallauf am 3.5.2015

Muss wenn es auch schon eine Woche her ist noch einen kurzen Bericht über diese Lauf schreiben, denn dies hat der Lauf verdient. Da ich die Anfahrt kurz vor dem Lauf vermeiden wollte fuhr ich schon am Abend vor dem Lauf zum Startort Ochsenbach ( in der Nähe von Ludwigsburg). Übernachten wollte ich  im Auto besuchte aber vorher noch im Ort am Startplatz das Weinfest. Am Tisch wurde ich gleich einmal mit vollen Namen begrüßt und war dabei vollkommen überrascht. Kannte keinen dieser Gäste und die wollen mich kennen, ich war erstaunt, es waren Organisationleute mit PC und Teilnehmerliste mit Bildern fast aller vorangemeldeter Teilnehmer. So gläsern ist die Welt heute wenn man mit PC arbeitet. Hatte mir dann einen Wald-Parkplatz empfehlen lassen zum Übernachten den ich auch sofort gefunden habe. Der Schlaf im Auto war in dieser Nacht nicht überragend, der Regen trommelte aufs Autodach wie Trommelfeuer. Vorteil beim Verrichten der Notdurft wurde man gleich geduscht. Morgens war der Regen verschwunden und der Wald begann zu leben, Konzerte von Vögeln Natur pur.

Pünktlich um 7 Uhr stand ich vor der Halle zum Empfang der Starterunterlagen wobei auch schon andere Läufer eintrafen. Es waren viele bekannte Gesichter von Ultraläufer die sich hier einfanden um auch die 53km Strecke in Angriff zu nehmen. Es waren dann zum Start um 8 Uhr ca. 58 Läufer am Start. Pünktlich erfolgte dieser und der Läuferpulk setzte sich in Bewegung ohne Hektik und Gekämpfe  richtig ruhig als wäre es ein Trainingslauf. Zuerst ging es leicht bergab und anschließend ging es gleich einmal in den Wald der an diesem Sonntagmorgen den Läufern gehörte. Die Streckenposten alle freundlich klatschend an den Abzweigungen, die meisten Wegen  einfache Waldwege die gut zu laufen waren. Der kaum zu Ende gehende Wald durchwegs Buche müsste im Herbst ein Traum sein wenn sich die Blätter verfärben. Auch durch die Weinberge führten so manche Wege. Wo wir schließ endlich wirklich liefen konnte ich nicht ganz entnehmen es waren viele Abzweigungen und so viele Buchen alles sah so gleich aus die Zeit verging so schnell der Körper ersehnte dann irgendwann doch das Ziel. Was mir noch sehr positiv von der Organisation auffiel während des Laufes wurden immer wieder Bodenmarkierungen  die durch die Nässe und den Schuhen halb verschwanden  erneuert. Ein Streckenposten rief mir einmal zu „ He, He , wie alt bist du“  ich irgendwie verdutzt : 65 und er dann super, super. Wenn man in die besten Jahre kommt wird man nicht mehr so auf der Laufstrecke erwartet. Auf alle Fälle war es für mich ein schöner Lauf, ein Lauf ohne Krampf eine Seltenheit für mich, ein Lauf ohne schmerzende Zehen Dank den Hokas die ich hierbei zum ersten Mal bei einem Wettkampf anhatte. Nach 6:06:09 erreichte ich das Ziel und als einziger 65ger 1.Pl.Ak. . Anschließend sofort unter die heiße Dusche und wieder zum Startplatz zum Weinfest, leider spielte da das Wetter nicht mehr richtig mit es regnete zu sehr obwohl Dach vorhanden war fand das Wasser immer wieder einen Weg zum Boden. Alsbald verschwand ich vom Fest da es mir doch zu feucht wurde.

Kirbachtallauf

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