Kandelpyramide

 

2 Täler Steig 2019

Nachdem ich im Südkurier davon gelesen hatte war mir klar diesen Steig muss ich laufen. Habe in alsbald für Anfang September aber als Marsch geplant.

So begab ich mich am Samstag den 7.September auf die Strecke. In Waldkirch Nähe Freiburg am Bahnhof war der Start. Um ca.11 Uhr marschierte ich am Bahnhof los, gleichmal auf den Marktplatz durch den Wochenmarkt und ganz schnell war ich beim Kandelanstieg. Es fing dabei gleich Mal kräftig nach oben steigend an. Am Baumwipfelweg vorbei und stetig steigend mit bis zu 30% Steigung. Der Weg war schwach frequentiert erst oben auf dem Kandel war mehr los. Sobald man mit dem Auto hochfahren kann, dann wird gelaufen einmal um den Kandel herum und dann war es bei den Meisten. Die Kandelpyramide wird meist aufgesucht da dabei eine gute Rundumsicht besteht. Mein Weg führte weiter Richtung Zweribach-Wasserfall dabei am Plattenhof vorbei. Inzwischen war es beinahe 15Uhr 30 und somit machte ich auch direkt am Plattenhof halt für einen Kaffee und Kuchen. Es war ein leckerer Zwetschgenkuchen, der gegessen werden wollte und hatte lecker gemundet. Die Wege hier waren schon verführerisch zum Laufen, aber ich habe mir vorgenommen alles zu marschieren würde im Nachhinein es nicht wieder tun.

Der Steig durch den urigen Bannwald ein Stück Natur der sich selbst überlassen bleibt ging es hinunter zum Zweribach Wasserfall und dann weiter nach Wildgutach. Von Wildgutach führte der Weg in die Teichschlucht und dann weiter hoch bis zur schönen Aussicht am Hintereck. Die Einkehr hatte schon geschlossen ist nur bis 18 Uhr geöffnet. Also für ein Abendmahl hatte ich die Einkehr verpasst dann muss dafür das Hotel Engel im obrigen Simonswald Tal erhalten. Es geht wieder hinunter unterwegs so gegen 10Uhr 45 habe ich den Engel erreicht. Auch einen Tisch hatten sie noch für mich frei. Leckere Pfifferlinge gegessen und weiter ging es dann durch das Simonswald Tal. Inzwischen ist es finstere Nacht und es hatte leicht angefangen zu regnen und es geht auch wieder hoch zum Hörnleberg. Mit der Aussicht war es vorbei man sah nur noch die Lichter unten vom Tal. An den Huberfelsen bin ich vorbei, ohne ihn bemerkt zu haben, die Finsternis und ich war schon Mal dort als ich auf dem Westweg unterwegs war. Ab hier war es kleinhügelig bis Waldkirch und ab ca.km80 setzte der Regen verstärkt ein mit großer Sicht war hier nichts mehr. Ca. 15km vor Waldkirch wollte ich nicht mehr mir tat alles weh. Kreuzschmerzen hatte ich noch gar nicht die Füße fühlten sich an als hätte ich die schlimmsten Blasen ich ging ganz krumm bei keinem Lauf war ich so beisammen nur hier beim Marschieren. In Zukunft laufe ich zumindest wieder das ist ein anderer Bewegungsablauf und sagt mir mehr zu oder ich müsste das Marschieren langsam anfangen um sich daran zu gewöhnen. Dann kam mir die irrsinnige Idee abzukürzen. Abzukürzen ohne Navi und ohne Ortskenntnis es konnte nicht funktionieren. Ich lief noch 20km und dann ging nichts mehr wollte keinen Meter mehr laufen und mir ein Taxi besorgen. So einfach war das nicht habe viel zu früh versucht abzukürzen und konnte nicht gut gehen. Taxi wollte Sondergebühr verlangen da ich nicht in seinem Zuständigkeitsbereich war und das Funknetz war kaum verfügbar. Zum Glück fand ich einen Bauern, der mich nach Waldkirch brachte, wo ich mich zuerst ins Auto legte zum Schlafen damit ich nicht während der Fahrt einschlafe nach einem 36 Stunden Tag. Mein Fazit nach diesem Lauf die ersten 65km sind sehr anspruchsvoll, aber auch sehr schön die restlichen Kilometer war durch die Witterung diesig kaum eine Aussicht.

Relive

Komoot

Recommended Posts

No comment yet, add your voice below!


Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.