Urenkopfturm

Westweg-Süd 2019

Wieder ist es Wochenende und der nächste Lauf steht auf dem Plan. Westweg-Süd, Ab Etappe 7 von Hausach ab beginnend. Mit dem Zug war die Anreise nach Hausach geplant, oh Schreck, wenn man den Ausstieg in Hausach verpennt. So kam es das ich den Westweg-Süd in Haslach 7km von Hausach entfernt beginne. Habe es nicht bereut war super die Strecke auf dem Kreuzweg hoch zur Sandhasenhütte und weiter auf den Urenkopf, natürlich noch hoch auf den Urenkopfturm. Anschließend weiter zum Farrenkopf und hier wieder auf die original Strecke des Westweges. Viele schöne Ausblicke in die Täler am Huberfelsen vorbei Richtung Schonach. Zwischendurch eine Kaffeepause an der schönen Aussicht, war mir bekannt von früher aus der Motorradzeit. Bei Schonach der Blindensee mit seinem Moorgebiet und dem Holzsteg. Später die Martinskapelle, hier unmittelbar daneben die Donauquelle. Alter Streitpunkt entspringt die Donau in Donaueschingen oder an der Martinskapelle. Wie heißt es so schön Brigach und Breg bringt die Donau zu Weg und somit entspringt der längste Quellfluss die Breg an der Martinskapelle. Wetter war herrlich die Temperaturen so richtig für das Laufen und der Abend kündigt sich an. Um 20Uhr 30 auf der kalten Herberge eingetroffen und Glück gehabt mit dem Abendessen ein paar Minuten später hätte ich nichts mehr bekommen. Nach einer halben Stunde ging es wieder weiter.

Auf Richtung Thurner zum Titisee runter. Meine Neugierde bestand hier wie geht es weiter zum Feldberg? Der Weg begann gleich mal in Titisee stark steigend hoch zum Kesslerberg und runter nach Hinterzarten. Auf alle Fälle von dieser Seite aus bin ich noch nie auf den Feldberg. Es zog sich hin, die Nacht verschwand, Morgengrauen begann und stetig ging es nach oben. Um 6 Uhr morgen hatte ich den Feldberggipfel erreicht. So schön konnte ich ihn noch nie erleben, ruhig, frei nur das Zwitschern der Vögel, keine Menschenseele. Ansonsten wenn ich auf dem Feldberg stand überlaufen einem die Touristen und jetzt möchte man am liebsten länger hierbleiben und das Genießen. Nein auf geht’s der Belchen ruft.

Feldberg runter Richtung Notschrei, an der längsten Baumliege der Welt vorbei. In Notschrei beim Hotel Waldhaus wurde gerade die Terrasse eingedeckt auf meiner Frage hin zwecks Frühstücks war ich dann auch gleich mal dabei. Hier war gleich einmal 1 Std Frühstückspause. Vollgeschlagen ging es weiter übers Wiednereck hoch zum Belchen. Die Strecke überraschte mich sehr zum Teil richtiger alpiner Steig und schöne Ausblicke. Es zog sich hin aber um 12 Uhr hatte ich es geschafft ich war oben auf dem Gipfel und hier waren wieder die Touristen, die mit der Gondel hochfuhren. Nichts wie runter und weiter Richtung Blauen. Die ersten Wolken zogen auf umso näher zum Blauen umso schwärzer wurde der Himmel, ein kurzer Eisregen setzte ein, dann Regen und der Spuk war wieder vorbei. Bis es dann wieder hoch ging auf dem Blauen war wieder alles trocken. Vom Blauen ging es dann mehr oder weniger runter nach Kandern und von dort die letzten Kilometer Richtung Basel.

Da ich den Zug nach Freiburg noch erreichen wollte stieg ich in Lörrach aus, wollte nicht mehr, mehr oder weniger durchs Wohngebiet laufen Bin dann mit dem Zug bis Freiburg gefahren und stand dann und sitzte und schlief und verbrachte damit die Zeit bis morgens um 6Uhr. Um 6Uhr fuhr ich dann mit dem ersten Zug weiter nach Hause. Ergebnis war 161km auf den Füßen, 4800Hm, 32 Std unterwegs und 3 Std Pause also insgesamt 35Std auf der Strecke davon 15Min.Schlafend verbracht.

Fotos

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