Trail Dorado 2017

 

Trail-Dorado 2017

Habe mich schon sehr früh für diesen Lauf angemeldet und da schon mit den Gedanken den Lauf zweitrangig einzuordnen. Die Anfahrt am Freitag nach Arnsberg war wie so üblich in diese Richtung katastrophal. Samstagmorgen um 6 Uhr erreichte ich Arnsberg. Die Jugendherberge der Veranstaltungsort war noch finster also im Tiefschlaf. So entschloss ich mich auch nochmals ein wenig Schlaf nachzuholen. Um 8 Uhr war für mich die Nacht vorbei und holte mir dann die Startunterlagen und begab mich zum Frühstück. Hier traf ich gleich mal den Ralf der auch schon beim Frühstücken war sowie dann auch die restlichen Läufer vom Ultralauf. Anschließend machte ich mich ein wenig mit der Strecke bekannt und parkte mein Auto um zum Wohnmobil-Parkplatz. Hier an diesem Platz wollte ich nachts in aller Ruhe noch ein wenig Schlaf nach holen da ich diesen Lauf mehr als Training und weniger als Wettkampf ansah.

Um 12 Uhr erfolgte der Start, nach kurzer ebener Strecke ging es gleich mal nach oben. Da war dann nichts mehr mit Laufen zumindest nicht für mich. Für mich war es mal klar um 15 Uhr ist der erste Vortrag über Survival und ich werde die ersten 2,5 Stunden bergab zu richtig laufen lassen. Wenn es schon bergauf geht und die Steigung nicht mein Freund ist so will ich zumindest bergab das ich Liebe so richtig ausleben zumindest die Anfangszeit bis 15 Uhr für mehr fehlt mir die Ausdauer.

Die Aufzeichnung von Garmin zeigte für die Gefällstrecke der ersten drei Stunde eine Herzfrequenz von 201bpm an eine Schrittfrequenz von 239spm bei einer Schrittlänge von 1,85m. Da war ich länger im Flug als ich groß bin, aber ob die Aufzeichnungen stimmen oder nicht auf alle Fälle war es schön den Berg hinab zu stürmen. Für 5 Runden für 5 Flüge nach unten hat es bis 15 Uhr gereicht für viel länger hätte ich es nicht machen wollen und dann war 45 Minuten Pause angesagt also der Vortrag.

Der Vortrag riss mich nicht vom Hocker war für mich irgendwie enttäuschend. Survival war für mich vorgesehen da ich nächstes Jahr in erster Linie nur noch die Meisterschaftsläufe laufen will und dann nur noch wenige Wettkämpfe. Meine meisten Läufe werden Navi-Läufe sein einfach zu laufen das Navi sagt mir die Wege an. Geplannt sind mal der Westweg 285km, Schluchtensteig mit Rheinhöhenweg 200km, Zillertal 80km, E5 bis Meran 175km, Bodensee 280km einfach laufen solange es geht und dann maschieren. Übernachtung gibt es dabei keine, nur kleine Schlafpausen sei es in der Hängematte oder in Hütten. Deshalb war dieser Vortrag für mich über Feuer machen und Wasser reinigen fehl am Platz.

Der nächste Vortrag ist um 19Uhr angesetzt auch dieser war nicht mein Fall. Anschließend weiter bis 22Uhr dann war mein Akku verbraucht, ich wollte nicht mehr. Das Laufen mit der Stirnlampe auf dieser Runde setzte mich mehr zu als ich glauben wollte. Also rein in mein Auto und schlafen mit der Vorgabe von ca. 2Std. schlafen.

Nach 2 Std wurde ich wach, jetzt aufstehen und laufen, nein ich will nicht mehr nicht jetzt vielleicht in 1 Std.. So kam es dann auch um 1Uhr entschloss ich mich den Lauf wieder auf zu nehmen und bis 7Uhr zum nächsten Vortrag über Abenteuer weiterzulaufen. Die Runden wurden immer einsamer die meisten Läufer haben sich jetzt der Nachtruhe verschrieben.

Endlich 7Uhr Vortragszeit, der nicht zustande kam. Zwei Redner die den Mund nicht aufbekamen, weiß nicht schlafen sie noch auf alle Fälle bekamen sie ihre Geräte nicht zum Laufen. Ich entschloss mich zu gehen um ein Frühstück einzunehmen. Auch Ralf und der Dirk waren anwesend beim Frühstücken und der Dirk war niedergeschlagen wegen seinen Blasen. Wir redeten kurz wie es weiter geht, Dirk wollte noch kurz laufen und dann aufgeben. Das war auch verständlich mit Blasen zu laufen kann keine Freude sein. Ich begab mich auch wieder auf die Piste aber die Luft war irgendwie draußen, es wollte sich keine so richtige Lauflust mehr einstellen. Beschloss auch alsbald noch bis 10 Uhr zu laufen und dann zu beenden da ich um 17Uhr noch einen Termin hatte. Als ich mich um 10 Uhr zu den Duschen begab War ich erstaunt das Dirk doch noch laufend unterwegs war. Mir reichten meine 90km der 1.Pl. in der Ak. Hatte ich schon lange da die restlichen 2 Altersklassen-Läufer schon bei 40km aufgaben. Die Veranstaltung war soweit in Ordnung nur würde ich in Zukunft keine Vorträge mehr im vor raus buchen.