Herbstwaldlauf in Bottrop 50km

Herbstwaldlauf in Bottrop

Am Sonntag war es wieder einmal soweit, ein Lauf hat gerufen und das im November dem Winter ganz nahe. Da man dem November der Witterung nicht richtig trauen kann muss man auch mit Kälte rechnen. Aus diesem Grund habe ich ausnahmsweise eine Übernachtung in einem Hotel geplant, da es im Auto zu schlafen verdammt kalt werden könnte. Bottrop eine halbe Weltreise wartet und so fuhr ich schon am Samstag um 14 Uhr los um 20 Uhr habe ich dann mein Zimmer in Düsseldorf bezogen.

Nach einer geruhsamen Nacht fuhr ich Sonntagmorgen um 7 Uhr los nach Bottrop  zum Bergwerk Prosper-Haniel zum Startbereich. Richtiger Novembermorgen in Bottrop diesig und windig und nicht gerade warm. Für den Lauf war auf alle Fälle kurze Hose geplant und oben herum 2 T-Shirt und am Laufbeginn zur schnellen Erwärmung eine dünne Jacke und Handschuhe. Die Startunterlagen waren schnell abgeholt und  es blieb noch genügend Zeit um sich mit dem Laufbereich vertraut zu machen. Auch waren genügend bekannte Gesichter am Start, von LG-Ultralauf sind nur wir Wiesner und ich anwesend Michaela musste leider krankheitsbedingt absagen.

Um neun Uhr der Startschuss für den 44. Herbstwaldlauf für 50km und 25km wobei die 50zig km in 2 Runden gelaufen werden. Kurz nach dem Start geht es gleich mal hinein in den Laubwald der uns für die nächsten Stunden umgab. Die Temperaturen im Wald waren angenehm so dass ich bereits nach ca. 7 km die Jacke und die Handschuhe in meinen Rucksack verstaute. Die Laufstrecke hervorragend beschildert da kam keine Ungewissheit auf ob noch auf der Strecke ist oder nicht. Von dieser Beschilderung könnten viele Veranstalter eine Scheibe davon abschneiden. Die Strecke meines erachten flach und doch zeigte die Garmin  am Ende um die 200 Höhenmeter an wo die herkommen war mir ein Rätsel. Hatte mir vorgenommen die 50km in der Zeit von ca. 5 Stunden zu durchlaufen. Auf die Herzfrequenz wollte ich weniger achtgeben da es flach ist und in letzter Zeit gut funktioniert hat, obwohl die Frequenz zeitweise ganz schön hochging. Versuchte nur genügend zu Trinken mein Getränk im Rucksack hatte ich zur Genüge dabei. Fühlte mich gut auf der Strecke vielleicht sogar zu gut sodass ich den Boden küsste, auf ebener Strecke kein Stein oder Wurzel auf dem Boden nur zu dämlich den Fuß zu heben. Es war eine richtige Flachlandung, aufgesprungen und weiter. Nach kurzer Zeit ein nachkommender Läufer „ Du blutest am Fuß, an der linken Wade fließt Blut“ meine Antwort darauf „ macht nichts das wird schon wieder einmal aufhören“  dieser Läufer läuft dann etliche Kilometer mit mir und ich hatte jemanden zum Unterhalten, Gesprächsstoff gibt es ja genügend bei Läufern. Nach ca. 38km lief ich auf einem mir bestens bekannten Läufer auf der auch immer auf Ultras unterwegs ist und wobei wir uns immer wieder treffen. Nur diesmal war es anders, er war fertig hatte genug vom Laufen und will am liebsten aufhören. Daraufhin war mein Kommentar, wir laufen jetzt gemeinsam, dass bekommen wir noch hin wir laufen zusammen ins Ziel.

Wir blieben zusammen, man sah er kämpfte und ich weiß es auch von mir wenn man in diesem Stadion ist und die Füße nicht mehr wollen, da tut nichts weh aber sie bleiben dann mal stehen. Später hat sich noch einer dazu gestellt der auch am Ende war. Die Zwei kämpften und ich lief vor raus und machte immer wieder mal langsam. So zwei Kilometer vor dem Ziel war mein Vorsprung doch etwas größer  ich wartete da kamen zwei Läufer vorbei wobei mir der Eine zurief wenn Du noch etwas erreichen will dann musst Du zulaufen. Dabei kam ich ins rotieren soll ich, oder nicht soll ich zulaufen oder soll ich warten, der eine Läufer könnte meine Altersklasse sein. Mein Kopf sagte dann lauf zu es sind nur noch zwei Kilometer und das schaffen sie auch so und ich lief. Lief zu holte noch  ein paar Läufer  ein und holte mir noch den 2.Platz in der Altersklasse zurück mit der Zeit von 5:05:24.

Wartete noch im Startbereich bis die zwei auch im Ziel waren, war mir noch im Zweifel habe ich mich richtig verhalten oder nicht? Hatte gesagt wir laufen gemeinsam ins Ziel und bin am Ende davon gelaufen.

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Saarschleife Trail

1.Saarschleife Trail

Lange habe ich überlegt soll ich diesen Trial laufen oder nicht. Dieser  Trail als Erstausführung  geht das Gut oder ist es wieder so eine pleite die ich mir 2014 mit dem Taubertal einhandelte. Letzthin entscheidet die Teilnahmegebühr so günstig findet man kaum einen Trial in Deutschland zumindest habe ich nichts Gleichwertiges gefunden.

Die weite Anfahrt von 300km musste dabei in Kauf genommen werden dadurch entschloss  ich mich auch schon am Samstag-Nachmittag anzureisen.  Die Übernachtung buchte ich im Vorfeld zu 25 Euro ohne Frühstück da ich ohnehin immer mein eigenes Frühstück zum Laufen dabei habe. Die Startunterlagen holte ich auch bereits am Samstag ab.

Gut geschlafen beendete ich morgens um 5 Uhr den Schlaf. Durch die Uhrenumstellung war jetzt 5 Uhr die ursprüngliche Weck Zeit, somit konnte ich den Morgen ohne jeglichen Stress beginnen. Gegen 6Uhr30 fuhr ich zum Startbereich wo schon reges treiben herrschte. Inzwischen gibt es immer wieder bekannte Gesichter wenn man an Läufen teilnimmt. Der Tagesbeginn kühl aber ließ gutes Wetter erwarten und somit konnte man gut mit kurzer Hose und zwei T-Shirt laufen. Für kurz vor 8Uhr war Briefing angesagt das doch ein wenig mehr Zeit beanspruchte und dadurch der Laufbeginn um 10 Minuten verschoben wurde. Der erste Startschuss war nicht geplant aber die ersten Läufer liefen voll zu und mussten zurück gerufen werden war aber noch keine Hexerei  zumindest wusste dann jeder die Pistole funktioniert. Aber dann nachdem zurückzählen kamen der richtige Startschuss und der brachte die ca. 110 Starter in Bewegung.

Der Lauf zuerst ca. 800m ziemlich flach bevor es dann schon mal heftig nach unten ging. Es gab kein Gedränge so als wäre es ein Trainingslauf man machte langsam obwohl man heimlich dachte es könnte ja schon ein wenig schneller sein. Unten angekommen ein flaches  aber breiter Streckenabschnitt so dass die Läufer  sich ihren Platz besser suchen können. Es dauert nicht lange und es geht wieder nach oben und dabei konnte man sehen auf die Schnelle ist dieser  Lauf nicht beendet. Bergauf meist nur ein gehen und ich frage mich immer wieder warum mache ich das? Ich hasse es wenn es bergauf geht ich liebe es wenn es bergab geht. Aber hier kann man kaum einmal  richtig schnell hinunter  laufen zu viele Steine, Wurzeln und Laub sind im Weg. Aber  für das Auge und für das Ohr wird viel geboten, Natur pur, der Pfad nach oben das plätschern des Baches nebenan finde es traumhaft. Manchmal erwacht man wieder wenn es mal an der Zivilisation vorbei kommt.

Aua, was war das jetzt und wieder und nochmal, das kommt davon wenn an Wespennester vorbei läuft mich haben 3 Wespen gestochen andere haben noch mehr abbekommen. Das ist Natur, sowie mal auf allen vieren der kurzen Steinwand hoch. Der Ausblick von oben auf das Nebelmeer über der Saar, traumhaft. Auch wenn die Aufstiege teils heftig sind aber es passt dazu es gehört hier dazu.

Der größte Teil der Strecke befindet sich zwischen den Bäumen dadurch die Temperaturen angenehm zum Laufen. Meine Endzeit schätzte ich immer mehr zwischen 10 und 11 Stunden ein denn dieser Trial hat es in sich. Zwischendurch gab es mal Abschnitte wo etliche Ausflügler unterwegs waren aber auch das war im Einklang. Im Großen und Ganzen vielleicht auch gerade deshalb verging die Zeit wie im Fluge und kamen dem Ende des Laufes entgegen. Neue Überlegungen im Bezuge auf die Endzeit waren das wir wenn wir jetzt dranbleiben unter 9 Stunden bleiben könnten. Wir wurden kaum noch von anderen Läufern eingeholt, aber der Besenläufer ist noch nicht da also können wir auch nicht die letzten sein.

Dann war er da der letzte Aufstieg, die lange Treppe ich hasse sie, der Abstand zu meiner Begleitung der letzten Stunden wurde immer größer ich wollte sie auch nicht mehr haben, habe ein gemeinsames einlaufen abgelehnt. Oben angekommen die letzten Meter vorm Ziel, den Moderator  konnte man schon über die Lautsprecher schon hören. Die zwei  Jungs die immer in unserer Nähe waren sind am Ende hatte ich sie doch noch eingeholt aber in der Zielgasse sind sie vorbei gesprintet und waren überglücklich doch noch geschafft  zu haben. Für mich war es nur schön doch noch unter  9 Stunden geblieben zu sein genau 8:55:19 in meiner AK65 Platz 1 und Gesamt Platz 67 von 102 Gefinishten also im Mittelfeld und nicht vorm Besenläufer.

Hier noch ein Link  zu Marathon 4YOU.de Bilder von der Saarschleife Trail vom Autor Günter Kromer

Nebelmeer Saarschleife

Planung Läufe 2017

Planung Läufe 2017

 

28.1. Rodgau 50km

12.2. Hallenmarathon  Pfohren

11.3. 6Std.Lauf Münster DM

18.3. bzw. 19.3. 6Std.Lauf Nürnberg

26.3. Kehlheim 100km

2.4. Ottobrunner 6Std.Lauf

9.4. Ebershausen 50km

22.4. Bleilochlauf

29.4.Innsbrucker Trailrunner 85km

1.5. Gmünder 12 Std.Lauf

6.5. WHEW 100km Wuppertal

13.5.  24Std.Lauf

20.5.  Rennsteig 72km

3.6. Keufelskopf 85km

8.6. Biel 100km

17.6. Zugspitztrail 85km DM

24.6. Fidelitas Nachtlauf 80km

1.7. 24Std.Lauf Irdning Österreich

15.7. 24Std.Lauf Dettenhausen

22.7. Glockner Trail eventuell  100km Lauf in Fürth wenn Aktuell

26.8. Bottrop 12Std.Lauf

2.9. Gotha 24Std.Lauf

8.10.Ottendorf 6Std.Lauf

21.10. Schwäbisch Gmünd 50km

12.11. Steinhard ?

Albmarathon 22.10.2016

Die drei Kaiserberge haben gerufen,

und somit fuhr ich am Freitag zum drittenmal zu den Kaiserbergen nach Schwäbisch Gmünd. Die vergangenen 2 Läufe habe ich nur als graus in Erinnerung,  hatte jedes Mal ab ca. 25km mit Oberschenkelkrämpfe zu kämpfen musste dabei auch manche Steigungen rückwärts hoch gehen. Durch mehrere Staus bei der Anreise kam ich kurz vor Schließung des Startbüros noch rechtzeitig um die Startunterlagen abzuholen. Anschließend suchte ich die Schwerzenhalle zum Übernachten da im Auto bei niedrigen Temperaturen nicht mehr so angenehm ist. Zum Schlafen war es noch zu früh so begab ich mich noch zu Fuß auf den Weg in die City. Die Straße führte geradeaus direkt am Prediger vorbei, schön zu wissen dass ich den Prediger am Samstag nicht mehr suchen muss und auch keinen neuen Parkplatz brauche. Um mich noch für den Lauf am Samstag zu stärken kehrte ich noch in das Paulaner Wirtshaus ein, ob es nötig war ist die andere Frage aber es gehörte zum Gemütlichen Freitagabendausklang. Das Übernachten ist der  Halle war angenehm ruhig und habe dabei bestens geschlafen. Morgens um sieben Uhr hatte ich die Nacht für beendet erklärt und das natürliche Morgengezeter ablaufen lassen.

Nach 9Uhr30 machte ich mich gemütlich auf den Weg zum Prediger, gab die Tasche für die Dusche mit trockene saubere Kleidung im Zelt ab damit ich anschließend nach dem Lauf mit dem Duschbus gleich zum Duschen fahren kann. Im Prediger war schon einiges los und die Läufermenge nahm stetig zu. Wie üblich trifft man immer wieder etliche bekannte Gesichter  und auch Neue wie den Kurz Martin. Roland suchte ich, aber er war nicht aufzufinden war mir irgendwie komisch er wollte doch auch kommen. Die Zeit verging wie im Fluge  Martin und ich gingen kurz vor dem Start hinaus in die sehr frische Luft um noch ein gemeinsames Foto zu erstellen. Im Bereich des Starts war ein riesen Gedränge Martin und ich trennten uns dann weil ich den Weg in das hintere Läuferfeld suchte.

Kaum stand ich im Läuferpulk erfolgte auch schon der Startschuss und der Lauf über die drei Kaiserberge mit den 50km begann bei trockener kalter Witterung ideal die Wärme kommt schnell genug von innen. Die ersten Kilometer ging es flach aus der Stadt hinaus bevor es dann stetig nach oben zieht zum ersten Kaiserberg der Hohestaufen. Meine Pulsfrequenz bis kurz vor den Hohenstaufen war um die 150-155 das mich ein wenig erstaunte warum er relativ hoch war höher wie erwartet. Doch plötzlich viel der Puls und pendelte sich zwischen 80 und 120 ein. Dem Hohenrechberg  hoch an der starken Steigung wo fast alle gingen fiel der Puls auf 70 runter so dass ich trotz der Steigung zum Laufen anfing.  Obwohl der Puls sehr niedrig war fühlte ich mich hervorragend. Der Puls blieb bis nach dem Stuifen im unteren Bereich und anschließend ging er nach oben in den Bereich von 145-150. Kurz vor dem Schwarzenhorn kam mir der Roland entgegen und somit wusste ich wir hatten uns nur verpasst. Noch vorm Schwarzenhorn holte ich eine Läuferin ein die sehr häufig auch auf meinen Wegen unterwegs ist die dann aber kurz hinterher an mir vorbei zog weil mein Körper nicht mehr bergauf wollte als wenn einer den Stecker zieht. Dann plötzlich wurde mir Speiübel vom Magen her der Gedanke war ich habe zu viel Salz zu mir genommen. Höchstwahrscheinlich bei meinem Wassergemisch zu viel Salz beigemischt. Da die nächste Verpflegungsstelle schon in Sichtweite war konnte ich ein übergeben vermeiden und nahm an dieser Stelle nur Wasser zu mir und der Spaß war vergessen. Paar Kilometer weiter bei Hummelshausen kam auch der Körper wieder voll in Fahrt von da ab überholte mich keiner an Straßberg durch, auf der alten Eisenbahntrasse Richtung Schwäbisch-Gmünd. Diese letzten 10 Km waren  traumhaft hier holte ich mir den zweiten Platz in der Altersklasse, auch meine Läuferin holte ich mir hier wieder und viele andere die mich in der schwachen Phase überholten. Der Puls ging in den letzten halbe Stunde bis 176 Schläge hoch aber dies beunruhigte mich nicht mehr den der Lauf war so viel wie beendet, eine Stunde müsste ich diesen Puls aushalten bevor er in den sauren Bereich fällt und die Muskeln zumachen.

In der Zielgeraden noch einen Läufer eingeholt und mit 5:42:22 ins Ziel gelaufen. Herrlich ich war glücklich zum ersten Mal  den Albmarathon ohne Krämpfe hinbekommen,  muss nur noch ein wenig mehr an meinem Wassergemisch feilen.

 

 

Ergebnisse der Läufe in 2016

Veranstaltungen

 

30.10.2016 – 1.Saarschleife Trial          Ultra 61km  8:55:19  AK.65   1.Pl.

22.10.2016 – Sparkassen Alb Marathon Ultra 50km 5:42:22  AK.65   2.Pl.

16.10.2016 – Bottwartal-Marathon          Ultra 51km 5:53:27  AK.65  1.Pl.

09.10.2016 – Schwarzwald-Marathon      Marathon 42km 3:59:42  AK.65  3.Pl.

17.09.2016 – Saxoprint Pfalz Trail           Ultra 85km 12:33:27  AK.65  1.Pl.

10.09.2016 – 6-Stunden-Lauf München    Ultra 6 Std.Lauf 55,57km  AK.65 2.Pl.

27.08.2016 – Karwendelmarsch              Ultra 52km  8:17:49  AK.65 2.Pl.

20.08.2016 – 100km-Lauf am Auensee    Ultra 100km 12:42:01 AK.65 6.Pl.

24.07.2016 – SCHÖCK Hornisgrinde Marathon Marathon 42km  4:45:37  AK.65  3.Pl.

23.07.2016 – Night 52                            Ultra 52km 5:57:50  AK.65  2.Pl.

16.07.2016 – 24-Stunden-Lauf Dettenhausen Ultra 147,2km   AK.65  1.Pl.

10.07.2016 – Ermstal-Marathon               Marathon 42km  4:39:13  AK.65  1.Pl.

01.07.2016 – 24h-Benefizlauf Irdning       Ultra 146,13km  Ak.65.  1.Pl.

25.06.2016 – Fidelitas Nachtlauf               Ultra 80km 9:06:45  AK.65  2.Pl.

17.06.2016 – Ulmer Laufnacht                  Ultra 100km 12:21:54  AK.65 1.Pl.

09.06.2016 – Bieler Lauftage                    Ultra 100km 11:43:04   AK65 1.Pl.

05.06.2016 – Aesculap Donautal-Marathon Marathon 42km  3:57:24  AK.65 2.Pl.

28.05.2016 – Salinenlauf (12-Stunden-Nachtlauf) Ultra 99,59km  AK.65  2.Pl.

21.05.2016 – GutsMuths-Rennsteiglauf       Ultra 72km 9:25:12  AK.65  11.Pl.

08.05.2016 – Stromberg Extrem-Lauf/Kirbachtal-Lauf Ultra 54km 6:22:06  AK.65  2.Pl.

30.04.2016 – 12/24 Stunden-Lauf Basel     Ultra 152,38km  AK.65  5.Pl.

17.04.2016 – Bilstein-Marathon                  Ultra 65km 7:50:29  AK.65  2.Pl.

10.04.2016 – 50 km Ebershausen               Ultra 50km 5:14:25  AK.65  1.Pl.

02.04.2016 – 6-Stundenlauf Nürnberg         Ultra 56,53km  AK.65. 6.Pl.

20.03.2016 – Eschollbrücker Ultra-Marathon Ultra 50km 5:02:16  AK.65  1.Pl.

30.01.2016 – Ultramarathon Rodgau            Ultra 50km 5:14:47  AK.65  4.Pl.

 

Schwarzwaldmarathon 2016

Schwarzwald  Marathon 2016-10-09

Vor 10 Jahren lief ich hier in Bräunlingen  beim Schwarzwald Marathon meinen ersten Halbmarathon. Dazumal wusste ich nicht einmal wie viel Kilometer ich zu laufen habe. War Anfänger  der damals ein Jahr lief und absolut keinen Kontakt zu Läufern hatte. Die Zeit war 2:02:XX die ich lief und das Laufgestell war am Ende, Treppe runter ging es 3 Tage lang nur rückwärts. Die Folge war, ich fing richtig an zu trainieren somit war der Halbmarathonlauf mit der Zeit von 1:42:xx der Beginn des Laufsucht. Eine Sucht mit der man Leben kann und nicht wie die vorgehende Nikotinsucht als Kettenraucher mit täglich 80 Zigaretten.

Diesmal  war es der erste Marathon auf der Schwarzwaldstrecke hier in Bräunlingen , mit dem Heimvorteil das ich die Strecke als Trainingsstrecke schon kannte. Im September lief ich die Strecke noch zweimal jeweils in der Zeit um die 4:40:XX / 4:45:XX. Somit machte ich mir Gedanklich die Zeit von 4:30:XX machbar.

Start war um 9Uhr30, trocken, kühl als Bekleidung wählte ich kurze Short und 2 Shirts wobei ich nach 5km eines bereits wieder auszog. Mit dabei wie üblich mein Laufrucksack mit meinem Trinkgemisch im neuen Mischverhältnis. Hatte wie im Training schon gemacht den Lauf mit dem Puls zu kontrollieren. Geplant war die ersten Kilometer bis 5km etwa mit 140, dann bis 12km mit 145, bis 20km mit 150, bis 30km 155 und der Rest 160 und mehr.  Aber es kam anders, der Puls ging nicht mehr hoch 125 manchmal 130 höher ging er nicht. Es gab Abschnitte da ging der Puls runter auf 80, mir konnte es recht sein fühlte mich gut dabei.  Etwa alle fünf Kilometer bei den Verpflegungsstellen trank ich aus meinem Rucksack bei einem späteren Verpflegungspunkt vergaß ich das Trinken und dies bewirkte das der Puls kurz darauf auf 160 Schläge hochging. Meine Reaktion war daraufhin zu trinken und der Puls war wieder unten. Diesen niedrigen Puls führe ich auf meine Getränkemischung zurück, hatte ich doch beinahe die 3fache Zumischung zum Wasser genommen. Auf alle Fälle wurde ich durch den niedrigen Puls nicht ausgebremst und war für meine Verhältnisse zügig unterwegs. Ca. Ca.1km vorm Ziel war ich ganz schön am Ende wollte mal gehen, sah auf die Uhr und sagte mir 10m kann ich gehen wenn ich kurz vor 4Stunden im Ziel sein will. Die 10 Meter wurden gegangen dann lief ich weiter die Zielzeit 3:59:42 besser hätte dieser Lauf für mich nicht sein können damit erreichte ich noch den 3.Platz in der Altersklasse. Kommenden Sonntag beim Urmensch-Ultra werde ich diese Mischung nochmals versuchen hinzubekommen, versuch ist es Wert.

 

Saxoprint Pfalztrail in Carlsberg

Saxoprint Pfalztrail

Am Samstag den 17.9.2016 stand der nächste Lauf der Wettkampf in Carlsberg ein Traillauf mit 85,6 km auf dem Programm.

Freitagnachmittag um 15 Uhr machte ich mich auf den Weg. Das Navi voranschlagte eine Zeit von 3 Stunden, es wurden aber 5 Stunden um Stuttart herum war verkehrstechnisch der Teufel los. Somit habe ich das Briefing versäumt an dem ich gerne teilgenommen hätte. Hatte ich doch bedenken ob ich mich nicht bei diesem Trail verlaufe, wo doch immer wieder von GPS und Tracks geschrieben wurde. Um 21 Uhr nahm ich meinen Schlafplatz im Auto ein damit ich auch morgens um 5 Uhr ausgeschlafen bin.

Morgens um 5 Uhr erwachte Carlsberg  im Bereich der Veranstaltungshalle. Ein buntes Treiben setzte ein, die einen gingen zum Frühstücken in die Halle und andere waren vor der Halle bei Erfahrungsaustausch mit den immer wieder neu ankommenden Läufern für die 85,6 km lange Laufstrecke. Es sind bei solchen Läufen immer wieder bekannte Gesichter die man antrifft.

Pünktlich um 6 Uhr 30  war der Start, setzte sich die Laufmeute in Bewegung. Noch Finster aber eine Stirnlampe war nicht erforderlich, noch sah man den Vordermann und es wird um diese Zeit auch schnell heller. Nach dem es beim Start leicht bergan ging folgte darauf ein Gefälle und dann unselige Male hoch und runter. Auch gab es unzählige flache Abschnitte ganz anders als bei der Ausschreibung mit dem Bild der Höhendarstellung wo man nur Spitzen nach oben und unten sieht.

Der Lauf als Traillauf ausgeschrieben und auch ein tatsächlicher Trail. Es macht so richtig spaß auf solchen Pfaden kreuz und quer, hoch und runter durch den Wald zu laufen. Habe versucht meine Herzfrequenz soweit wie möglich von 145  einzuhalten  damit ich auch die 85 km gut durchhalten kann. Wie meistens hatte ich den Trinkrucksack dabei,  aber diesmal, so wie auch in München mit meinem Gemisch von Backpulver und Salz.

Bis Kilometer 50 ist es sehr gut gelaufen danach merkte ich schon daß es ein wenig träger wurde, besonders an Steigungen. Wie viel Erhöhungen hat dieser Trail? Hatte nie gezählt es waren zu viel dergleichen und es war egal sie mussten doch erlaufen werden. Die Streckenmarkierungen waren ausgezeichnet da könnte sich Hubert Beck vom Taubertal eine Scheibe abschneiden.

In Höhningen  an der Verpflegungstelle  stellte ich einen Antrag auf eine Rolltreppe für den Lauf in Zukunft da mir die Treppe hoch zur Strasse nach 77km so gar nicht gefiel. Die letzten Kilometer ins Ziel wurden immer träger immer länger und das Ziel ließ auf sich warten. Dann ca. 1km vorm Ziel erblindete ich, eine Kreuzung, eine Markierung und ich sehe den kleinen Weg geradeaus nicht und ich bog nach links ab. Nach kurzer Zeit wurde ich unruhig, sehe keine Markierungsbänder, wo sind die Läufer die ich überholt hatte? Meine Uhr sagt mir die 85km an, wo ist das Ziel? Dann der Weg plötzlich dicker Belag mit Zapfen, da ist noch keine Laufermeute darüber hinweg gelaufen und ich entschloß mich umzukehren. Als ich zu der Kreuzung zurück kam sah ich sofort den Weg den ich verpasst hatte und lief jetzt dem Ziel endgültig entgegen. Mit der Zeit von 12:33:44 lief ich durchs Ziel, es hätten 12:15:xx sein können aber was soll beim nächsten mal nicht schlafen während des Laufens und man spart sich Zeit. Dem Veranstalter trifft absolut keine Schuld wenn ich träume beim Laufen. Fazit, es war eine schöne Laufveranstaltung mit der Ausnahme der Dusche da war das Wasser eisig kalt.

https://baer-service.de/ergebnisse/PTL/2016/1122/

Karwendellauf 2016

Karwendellauf schön aber hart oder die Sucht zu leiden.

Am Vorabend des Karwendellaufes um 23 Uhr fand ich den Parkplatz der nahe den Startunterlagen sein soll. Da ein Empfang übers Internett nicht möglich war machte ich mir mein Lager im Auto bereit zum Schlafen. Muss auch gleich eingeschlafen sein aber um 3Uhr morgens grelles Licht, mein Auto befand sich gerade unter einer großen Beleuchtungsanlage. Mit dem Schlafen war es vorbei, es wurde nebenan gearbeitet, der Startbogen wurde aufgestellt. Was blieb mir auch anderes übrig als jetzt mein vorbereitetes Frühstück einzunehmen und mich dann gemütlich für den Lauf anzukleiden.

Um 4 Uhr holte ich meine Startunterlagen als einer von den ersten ab wobei  mir so vorkommt die schlafen auch noch als ich noch ein Wanderpass erhielt aber keine Adressbänder für den Bekleidungstransport aber es ist noch früh am Morgen. Schön langsam füllt sich das Gelände mit Läufern auch das Internet lässt sich jetzt per W-LAN bedienen.

Die Zeit bis 6 Uhr zum Start ist schnell vorbei, habe Evi Piehlmeier  noch getroffen anbei noch das Bild mit ihr. Andere bekannte Läufer obwohl die auch anwesend waren konnte ich vor dem Lauf nicht finden.

Start 6 Uhr eine große Kanone ertönte zum Startschuss und die Läuferschar zog los. Meine Laufstrategie war mit einem Puls von etwa 140-145 zu laufen. Nach ca. 1km verließen wir den befestigten Weg von da ab ging es auf Naturwegen bis auf den letzten 5km. Die ersten ca. 10km ging es ziemlich flach hinein ins Tal, eine Zeitlang konnte ich Evi noch folgen aber dann zog sie an und ich hätte meinen geplanten Puls überziehen müssen was ich jetzt noch vermeiden wollte. Die Landschaft herrlich,  links und rechts die Berge nur wo ist jetzt der Einstieg? Wo fängt es an mit lustig ist es vorbei.

Es begann langsam und steigerte sich immer mehr, wie kann man nur solche Wege anlegen, wie kann man nur vom Lauf sprechen es läuft auch keiner mehr. Meine Gedanken gingen zum Udo Pitsch der immer läuft auch an Steigungen würde der noch laufen? Hatte kaum nachgedacht übern Udo wer läuft  vorbei, Udo sturen Blick nach vorne und läuft. Ein paar hundert Meter weiter vorne Udo macht Bilder da erkennt er mich und wir wechseln noch ein paar Worte bevor  ich weiter zog. Eines war mir bewusst den Udo hänge ich nicht ab irgendwann zieht er an mir vorbei. Der Weg nach oben wollte nicht enden aber er kam, endlich nach unten, wie lange habe ich das schon ersehnt. Jetzt konnte ich mich nicht mehr halten vorbei sind die Vorgabe vom 145ger Puls, was sagte kürzlich der Arzt in der Sportklinik lass es laufen ohne Einschränkung es ist alles in Ordnung. Das waren die Gedanken am den Berg runter und ich ließ es laufen, laufen, nein ich flog den Berg förmlich hinunter, Mensch war das geil. Der Puls ging dabei zeitweise bis auf 195 hoch in der Sportklinik war der  Maximal Puls 171. Auch der Weg nach unten ist immer begrenzt, hörte auf, um dann wieder in den nächsten Aufstieg zu übergehen. Diesen Flug nach unten war mir bewusst  werde ich noch bereuen aber trotzdem es war herrlich hinunter zu stürmen. Der Puls anschließend wollte sich nicht mehr erholen er pendelte sich zwischen 155-165 ein, eindeutig zu hoch und die Vorausahnung ließ ein Einbrechen befürchten.

Der Weg nach oben länger und beschwerlicher aber auch diese Berg ist übern Weg zu bezwingen und so wie wir plötzlich oben waren ging es gleich wieder runter. Nur diesmal hielt ich mich zurück, versuchte mich an die anderen Läufer zu orientieren. Trotz alledem holte mich der Krampf im Oberschenkel ein, es war vielleicht die Erwartung, es musste so kommen nach dem Lauf vom ersten Gipfel. Nahm mein Backpulver das ich schon vorbereitet mit im Rucksack hatte zu mir und alsbald war der Zauber beendet aber er kommt wieder dazu kenne ich ihn zu gut. Talsohle erreicht, Zeitnehmung  für 35km und Aussteiger mit 35km. Will mein Backpulver richten für den nächsten Krampfanfall und musste feststellen kein Ersatz dabei. Was jetzt, die Krämpfe beginnen jetzt erst noch richtig, noch einmal nach oben und runter, ohne Backpulver die Hölle ich kenne das. Dann der richtige Gedanke in einer Gastwirtschaft müsste Backpulver vorhanden sein. Also hinein ist die hier befindliche Gastwirtschaft und Backpulver verlangt wobei die mich ganz komisch anschauten und erwiderte was wollen sie mit dem Backpulver. Habe mein Backpulver in einer Glasschale erhalten, also umfüllen in meine Minitrinkflasche. Nur einfach mit Wasser auffüllen und trinken dann falle ich aus meinen Socken, also umfüllen beim Wasserstand  in Trinkbecher  einen Teil sofort trinken und die Miniflasche zur Notration die ich bestimmt noch brauchen werde. Die Zeit für die 35km betrug 4:53:38.

Die letzten 15 km werden in Angriff genommen ein hartes vornehmen. Hinauf auf die höchste Erhebung, Schritte die zur Qual wurden, Krämpfe die sich immer wieder ankündigten. War am Ende musste immer mal kurze Pausen einlegen, so wollte ich es, habe es so erahnt und trotzdem bin ich glücklich darüber über den Sturzflug nach unten vom ersten Joch. Hab ihn lange ersehnt den Sattel wonach es zum letzten Mal nach unten geht und dann hinaus vom Tal zum Achensee. Gegen Ende der Strecke musste ich immer wieder mal kurze Gehpausen einlegen, egal das Ziel werde ich erreichen und alles andere war Nebensache. Dann endlich hatte ich das lang ersehnte Ziel erreicht  nach insgesamt 8:17:49. Das heißt für die letzten 15 km benötigte ich 3:24:10, zum Beispiel Udo lag bei km 35 noch knapp hinter mir und nimmt mir bei den letzten 15km 1 Stunde ab. Trotzdem es war schön aber hart, hätte es anders haben können nur dann hätte ich den ersten Abstieg nicht genießen können. Nächstes Jahr nochmal auf ein Neues. Evi hatte ich leider nicht mehr getroffen, sie ist kurz nach mir ins Ziel gelaufen derweil  ich in der Zeit unter der Dusche war.

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Ermstalmarathon und die 24 Std. von Dettenhausen

Kurz ein paar Zeilen von den letzten vierzehn Tagen. Wochenende vom 10.6. war kein Ultralauf in meiner Nähe so musste der Ermstalmarathon  als 3. Marathon in meiner Laufzeit herhalten. Als Rückblick fesselt war er nicht, es gibt schönere Läufe als die 2 Runden von Metzingen nach Bad Urach. Zumindest war es wieder heiß so wie der Sommer es sein soll aber zum Laufen gefällt es mir dabei absolut  nicht. Ergebnis war ganz und gar nicht besonders aber was soll es, Hauptsache es macht noch ein wenig Spaß. Ergebnis Gesamtplatz 83 und 1.Pl.Ak mit der Zeit von 4:39:13