Biel 2017

Biel 2017

Biel 100 zum 7. Mal in Folge.

Freitagnachmittag ca. 14 Uhr Fahrt  zusammen mit Roland nach Biel. Normaler Verkehr und wie immer zähflüssig um Zürich. In Biel an meinen üblichen Parkplatz in der Nähe vom See haben wir das Auto abgestellt. Vom Parkplatz waren es so 15 Minuten zur Startunterlagenausgabe zu gehen. Im Nu hatten wir unsere Unterlagen in der Hand und machten uns auf dem Weg zur Sporthalle um dort unsere Tasche mit den Duschsachen für den nächsten Tag abzustellen. Der nächste Weg führte uns zur Pizzeria um eine Kleinigkeit zu essen, unterwegs trafen wir noch auf Andre. Die Zeit verflog sehr schnell, nochmals zurück zum Parkplatz um die restlichen  Sachen wie Rucksack und dergleichen abzuholen. Anschließend zurück zum Startplatz zum Foto machen, Karin und Sandra waren inzwischen auch am Startplatz. Dann kurzer Abschied und jeder nahm seinen für sich in Frage kommenden Platz ein.

Um 22 Uhr schon Dunkel erfolgte der Starschuss und die Läuferschar setzte sich in Bewegung. Was habe ich mir für diesen Lauf vorgenommen, meine beste Zeit war der erste Lauf mit 10:58 der schlechteste war 2015 mit 12:29. Mein Wunsch war nahe an die erste Zeit anzuknüpfen ob es gelingt war die andere Sache. Die ersten Kilometer  in der  Stadt um die 5:35 waren zu schnell, wollte nicht viel daran ändern da nach ca. 6km doch der erste Anstieg kommt. Diesen Anstieg wollte ich gehen es blieb aber beim wollte. Lief den Anstieg hoch wollte mir keine Blöße zeigen und es ging auch ganz gut. Die Gefällstrecke dann nach unten liebe ich, Page dabei 3:57.

Die weitere Strecke gab die Garmin als Durchschnittpage 6:00 an mit einer stetig fallender stärke. Die 6:30 Page kam mir irgendwie zu schnell. Zwischen 40 und 50km hatte ich irgendwie zu kämpfen inzwischen schon bei einer Page von Teilweise bei 6:90. Ab 50km als hätte jemand einen Hebel umgelegt lief es auf einmal wieder. Es lief auf einmal es machte so richtig Spaß auf dem Emmendamm eine Staffetenläuferin voraus es lief wir waren nur noch am Überholen keiner holte uns dabei ein. Konnte mich nicht daran erinnern jemals so am Emmendamm so gelaufen zu sein aber auch anschließend es lief auch an Steigungen lief ich wieder. Ich kannte mich selbst kaum mehr, schaffe ich die Zeit von 2011 einzustellen?

In Büren den Berg hoch so locker lief ich dort noch nie, anschließend runter zum Fluss um die restlichen 15 Kilometer zum Ziel und hierbei musste ich beißen. Langt es noch mit der Zeit wie viel Kilometer ist es noch genau. Meine Garmin zeigt mir mehr Kilometer an wie die Schilder vom Veranstalter. Es wird knapp, nein ich habe verspielt, 10 Minuten hätte ich früher angreifen müssen. Als es klar war,  war auch die Luft heraus ich konnte kaum noch musste zum Ende immer wieder kleine Gehpausen einlegen.

Endlich das Ziel mit 11:12.42 erreicht, Wunschziel verfehlt aber dennoch ich war mehr als zufrieden auch noch den 2.Ak erreicht letztes Jahr war es der 3.Ak. dann müsste der 1.Ak nächstes Jahr folgen als Wunschgedanke.

Ein Läufer sagte bei der Dusche anschließend ich hätte einen seltsamen Laufstill, würde gehen und dann immer wieder vorbei ziehen. Kann nicht langsam laufen entweder gehen oder normal laufen aber kriechend laufen geht nicht.

SH-Supertrail Tag 1

SH-Supertrail oder etwas anderer Ultralauf

Für den SH-Supertrail habe ich mich noch 2016 angemeldet da ich mit dem Organisator Bernhard Sesterheim schon mehrmals an Läufen über die Wege lief. Ein mulmiges Gefühl hatte ich wegen der Orientierung bei diesem Trail ansonsten sah es für mich wie ein Erlebnislauf und weniger wie ein Wettkampf aus.

Am Donnerstag dem25.Mai war Anreisetag und mit dem gemeinsamen Abendessen im Preispaket von 180,- mit 2 Abendessen, Frühstück und Übernachtung in Blockhütten eingeschlossen.

Freitagmorgen, um 4Uhr war zumindest für mich die Nacht beendet. Will morgens nicht hasten, gemütlich Duschen gehen, mein spezielles Frühstück zubereiten, Laufkleidung die für den erwarteten Sonnentag so leicht wie möglich sein sollte.

Um Punkt 6 Uhr fuhr der Shuttlebus zum Start um 7 Uhr an der Wildenburg ab. Vorher gab es noch ein kurzes Briefing mit dem Hinweis auf die Beschilderung des Saar- Hunsrück-Steig und nicht der Traumtänzerkennzeichnung nachzulaufen.

 

 

Das hörte sich alles gut an nach 2 Kilometer fing es schon an, wo sind die Schilder, ja wo sind sie, sie waren doch vor ein paar Meter noch da. Ab hier lief ich nicht mehr alleine von nun an lief ich nur noch mit meiner neuen Laufbegleiterin der Gerlinde eine jugendliche 63 jährige Frau die wie ein Wiesel lief. Es war ihr erster längerer Lauf in diesem Jahr und war um etliches fitter als ich mit meinen wöchendlichen einlagen.

Wir liefen ein paar Meter (ca.200m) zurück und sahen dann jetzt die Abzweigung. Zuerst breiter Forstweg und dann der Abzweig ein kleiner ausgetretener Steig in den Wald hinein. Auf alle Fälle waren wir vorher fast an der Spitze der Läufer und jetzt plötzlich waren wir die Letzten. Wir holten uns die Meisten wieder aber dabei verschossen besonders ich unnötig die Körner. Sehr häufig liefen Gerlinde und ich fast alleine durch die Wälder. An Steigungen fing ich dann zu gehen an, ich kann Steigungen nicht leiden da geht mir die Luft aus dafür liebe ich das Gefälle. Gerlinde konnte auch so richtig das Gefälle runter laufen und so passte unser Laufstiel gut zusammen. Hatte manchmal das Gefühl sie könnte noch schneller laufen aber wir blieben zusammen und es ist einmal so, 4 Augen sehen mehr als zwei. Das Verlaufen hielt sich bei uns zwei in Grenzen, kurzfristig ja aber waren eigentlich immer wieder schnell auf der richtigen Spur.

An Verpflegungstellen hieß es oft ihr seid schnell unterwegs, aber mein Gefühl sagte etwas anders. Irgendwann machten sich die schnellen Anfangskilometer besonders die Bergaufläufe bemerkbar schön langsam konnte  ich nicht mehr. Gerlinde machte noch einen richtigen lockeren Laufstill und ich musste bei geringste Steigung gehen.

Eins war uns beiden so richtig bewusst es ist ein schöner Trailauf in den Wäldern des Saar-Hunsrück-Steiges. Die kleinen Trails das hoch und runter und hier am ersten Tag fast nur Wald.

Die Stunden verliefen schnell, das Ziel kommt immer näher, kommen wir noch unter 10 Stunden ins Ziel?

Letzte Steigung hoch zum Ziel es zieht sich, ich will nicht mehr, wann endlich sind wir oben. Dann 50Meter vorm Ziel, Eingang zum Restaurant ich will ein Eis und zwar jetzt 50m vorm Ziel. Gerlinde schaute mich entgeistert an und machte mir klar zuerst wird durch das Ziel gelaufen und dann das Eis. Mit ihrer Begründung jetzt liefen wir den ganzen Tag gemeinsam durch Wälder und jetzt würde ich sie alleine lassen und das ginge nicht. Also lief ich dann doch weiter mit der Herausforderung dann müsse sie mit mir gemeinsam Eis essen gehen.

Der erste Tag wurde mit 68KM in der Zeit von 9Stunden und 48Minuten beendet.

 

Blockhütte für Übernachtung

Eschollbrücker 50km Lauf

Mit diesem Eschollbrückener Lauf begann 2016 die Zugehörigkeit zur damaligen LG DUV. Der Laufveranstalter hatte mich 2016 da ich unter DUV gemeldet war, einfach der LG DUV zugeordnet und plötzlich stand ich in der damaligen Mannschaftswertung. Kein Problem, der Mitgliedantrag wurde am gleichen Tag noch unterzeichnet.

Genau ein Jahr ist es jetzt her, dass ich bei der LG Ultralauf beigetreten bin und ich habe es bisher nicht bereut und so war der Lauf in Eschollbrücken eine schöne Erinnerung an die Erlebnisse des vergangenen Jahres.

Samstag angereist im Hotel Lamm übernachtet, wie auch im vorigen Jahr, da man im März noch nicht genau sagen kann, ob man im Auto übernachten kann oder nicht. Nach dem Studieren der Teilnehmerliste für den Lauf, war ich mir schon sicher, dass es einen erster Platz in der Ak. wie letztes Jahr nicht geben kann. Harianto Irwan aus Karlsruhe, wo immer er auch mitläuft, ist er vor mir platziert. Die Zeit 5:02:16 von 2016 war für mich die Zeit, die ich auf alle Fälle auch für 2017 mindestens erreichen wollte. Habe mir deshalb eine Pace von 5:50 min/km vorgenommen.

Der Samstagmorgen ließ schönes Wetter erwarten. Ich war einer der ersten bei der Abholung der Startunterlagen um 7Uhr 30 und hatte noch genügend Zeit mich mit anderen, bekannten Läufer zu unterhalten. Die Zeit bis zum Start um 9 Uhr verging sehr schnell. Als Laufkleidung wählte ich kurze Hose und zwei Shirts und natürlich gehört mein Rucksack dazu.

Um 9 Uhr wurde der Countdown heruntergezählt und los ging es. Harianto lief ca. 5 Meter vor mir. Unsere Pace betrug 5:30 pro km. Mein Kopf arbeitete, soll ich mitziehen oder nicht? Ich entschloß mich mitzuziehen, aber keinenfalls noch schneller. Nach der ersten Runde (5km) wurde Harianto schneller und war weg, ich versuchte auch nicht mitzumachen, da ich das bestimmt bitter bereuen würde. Gelaufen wurde auf Naturwegen mit ein paar kleinen Erhöhungen, der Wind auf dem Damm hielt sich auch zurück und es wurde immer wärmer. Ende der 3.Runde ca. 300m voraus war Harianto plötzlich sichtbar. Zielgelände 5.Runde Harianto ca. 100m voraus. Kurz vor Ende der 6.Runde beim Einlauf auf das Zielgelände, passierte das Unglück. Ich weiß nicht wieso und  weshalb, aber ich stürzte. Ich sah noch den Betonklotz, drehte mich ein wenig, stürzte auf die rechte Hand und Schulter und der Kopf knallte ca 10cm neben dem Betonklotz auf den Boden. Es dröhnte kurz. Irgendwie bin ich direkt aufgesprungen und weitergelaufen und wollte jetzt nur nicht stehenbleiben. Der Streckenposten schrie mir noch etwas zu, aber für mich zählte nur noch weiter. Alles ist noch dran, also gibt es keinen Grund zum Zögern. Alles andere hält nur auf und wenn Sannis kommen, gibt es nur unnötige Diskussionen. Harianto war allerdings verschwunden. Ich konnte ihn nirgendswo sehen, meine Hand blutete leicht, aber ansonsten lief es den Umständen entsprechend. Tempomäßig war ich inzwischen bei 5:34 min pro km.

Eschol1

Es wird immer wärmer und so entschloss ich mich, bei Runde 8 (40km) den Rucksack und die Shirts an der Selbstverpflegung abzulegen, um dann mit freiem Oberkörper weiter zu laufen. Es wurde schwerer, der Körper schrie nach Gehen, aber ich wollte nicht, ich wollte heute durchlaufen, wollte heute dranbleiben, auch wenn es schwer fiel. Ende 9.Runde , Harianto war wieder in Sicht ca. 500m vor mir, also nicht gehen, sondern dranbleiben. Ca. 1,5km vor dem Ziel wurde es irgendwie flau im Bauch. Was konnte es sein? Kreislauf oder? Ich lief ein wenig langsamer und der Körper beruhigte sich wieder. Jetzt ein Kilometer vor dem Ziel konnte es kein Aufgeben mehr geben. Diesen Zieleinlauf, erstmals seitdem ich 50km-Läufe unternehme, unter 5 Stunden! Endlich Ziel erreicht 4:48:01 für mich ein super Gefühl und nur ca. 4 Minuten von Harianto entfernt.

Somit ging ein freudiges Wochenende vorüber mit den Hintergedanken, die Trainings in der nächsten Zeit auf dem Laufband und dem Ganzkörpertraining weiter intensiv durchzuführen.

 

Rodgau 2017

Auch wenn ich seit dem Neujahrslauf in Zürich kaum gelaufen bin, der Rodgaulauf musste in jedem Fall herhalten; auch wenn ich ihn nur gegangen wäre.

Anfahrt nach Rodgau war am Freitag mit einer Übernachtung in Mühlheim bei Offenbach in einer privaten Pension. Für eine Autoübernachtung ist es mir noch zu kalt. Am Samstagsmorgen fuhr ich gleich um 7 Uhr 30 nach Rodgau, um mir gleich mal die Startunterlagen abzuholen. Schon bei der Parkplatzeinweisung waren die ersten bekannten Gesichter anzutreffen. Rodgau ist einfach so eine Art Treffen der Ultraläufer.

Rodgau2016B

Franz Holzleitner und Notger Seitz

Wetter war kalt aber zumindest trocken und es war eine Temperaturzunahme zu erwarten. Die Zeit bis zum Start war schnell vorüber und um 10 Uhr erfolgte pünktlich der Startschuss und die Laufschar setzte sich in Bewegung. Meine Vorausplanung sah einen Lauf in 6min/km voraus, nur der Kopf wollte dem nicht folgen und somit plante ich ein Finish in 5:34-5:38 und der spätere Einbruch war nicht weit entfernt. Ab Kilometer 20 wurde der Körper müde, ab km 25 kämpften die Füße mit dem Körper und streikten zeitweise, der Puls war ab jetzt jenseits von 160. Bei Kilometer 30 war ich dem Aufgeben nahe, schloss zu einem anderen Läufer auf, der auch am kämpfen war. Der Puls ging nur beim Gehen kurz runter, sobald ich nur anfing zu laufen, war dieser wieder über 160. Beide kämpften wir uns über die Runden. Bei Km 40 war der Trinkrucksack leer und ich nahm die offizielle VP in Anspruch. Ein Glas warmes Wasser gemischt mit Backpulver brachte mich wieder einigermaßen auf Vordermann. Zumindest lief es wieder besser, obwohl der Puls um die 175 war. Nach meinem Gefühl rechnete ich nun mit eine Endzeit von 5:45 also um eine halbe Stunde langsamer als letztes Jahr. Alsbald verließ ich den anderen Läufer und zog wieder meine eigenen Runden. Es kamen noch kurze Geheinheiten, aber es lief wieder einigermaßen und so konnte ich in den letzten Kilometer noch einige Läufer einholen und mit 5:30:12 den Lauf beenden. Es war sicher keine Meisterleistung, aber es war eigentlich schon vorher klar, dass ohne Training keine gute Leistung zu erwarten ist. Die Pause seit Anfang November war wie immer unnütz. So, jetzt geht es am Wochenende wieder weiter, ein Marathon in Bad Füssing steht an.

Text: Franz Holzleitner, Foto: Notger Seitz, 1.2.2017

Jahreswechsel 2016/2017

Jahreswechsel 2016/2017

Das Jahr 2016 ist vor ein paar Stunden zu Ende gegangen und hat einen kurzen Rückblick verdient.

Es war für mich ein erfreuliches Läuferjahr. Nach drei Jahren laufen bei Wettkämpfen die allesamt mit Krämpfen im Oberschenkel bespickt waren war 2016 nur der Rennsteig mit kurzen Krämpfen versehen. Die 22 restlichen Ultraläufe und 4 Marathons blieben ohne Krämpfe. Der Vereinswechsel zu LG DUV gab einen Ansporn auf mehr Wettkämpfe an die ich teilnahm als bisher.

Es war eine Art Sucht die ich nach meiner sogenannter Flucht 2015 nach Luzern mit 220km vernahm. Mit dieser Sucht kann ich gut leben, mein Körper besonders die Gelenke nahmen meine 1900 Wettkampfkilometer ohne Spirenzle und Schmerzen in Kauf. Die letzten beiden Ultras der Saarschleifentrail und der Bottroper Herbstlauf  waren ein sehr schöner Abschluss, nur hätte ich so weiter machen sollen den der Körper in meinem Alter veranstaltet einen schnellen Abbau.

Um diesen Abbau zu beenden lief ich den Silvesterlauf in Flourn mit seinen 6,2km bei herrlichen trockener kalter Witterung mit. Die Zeit gegenüber meinem letzten Silvesterlauf vor 2 Jahren in Flourn büßte ich 2 Minuten ein.

Damit der Körper sich gleich mal auf 2017 einstellen konnte plante ich gleich noch einen Neujahrslauf mit Start um 0 Uhr in Zürich. Die Anfahrt war ein Graus, bis Zürich die 1,15 Stunden waren in Ordnung aber den Startplatz zu finden war ein Fiasko. Linienbusfahrer und 10 Passanten konnten mir keiner sagen wo die Sporthalle ist und das Navi dirigierte mich zu zwei alten Sporthallen mit gleichen Namen. Letztendlich nach 1,5 stundenlanger Suche erreichte ich mein Ziel und nach einer halben Stunde erfolgte der Startschuss.

Während andere um 24 Uhr an Silvester mit Sekt Anstoßen liefen wir in der Halle los hinaus in die dunkle Nacht hinaus. Unter Feuerwerksraketen und begleitet mit Böllerschüssen ging es auf die Laufstrecke. Marathonläufer, Halbmarathonsläufer und 10km-Läufer teilten sich den Weg entlang der Limmat.

Die Laufstrecke bestand für Marathonläufer aus vier Runden zu 10,55 km und jede Runde endete in der Sporthalle. Die ersten Runde war nur so von Böllerschüssen begleitet, Feuerwerksraketen waren nicht so stark zu sehen aber das Krachen der Böller versiegte erst gegen Ende des Marathons. Auch meine Kraft versiegte gegen das Ende, am Anfang zu schnell unterwegs man ließ sich einfach von den schnellen Läufern mitziehen und auch die beinahe zwei Monaten Pause taten das übrige. Gegen Ende, die Füße wurden schwer und die Kälte kroch schön langsam in die Kleidung man sehnte das Ziel herbei. Nach 4:21:19 lief ich in der Halle über die Ziellinie und dann sofort unter die Dusche. Zumindest war diese noch einigermaßen warm. Anschließend sofort zum Auto gegangen und ab nach Hause. Unterwegs musste ich mal kurz stehen bleiben und schlafen den es bestand die Gefahr des Einschlafens. Um 6 Uhr dreißig endlich zu Hause und hinein ins Bett. Gegen Mittag, aufstehen und PC einschalten um die Rangliste zu studieren. Aber auf dem Weg kam ich mir vor als wäre ich noch nie einen Marathon gelaufen ein Gefühl das ich noch nie in der letzten Zeit hatte ich war fertig alles war steif, die Zehen schmerzten und die Hüfte schmerzte das war nach 24 Stunden normal nicht der Fall.

Rangliste die aus 10 Jahren -Abschnitte bestand war ich auf Rang 5, wären 5 Jahresabschnitte könnte ich auf den 1. Rang stehen und als Jahresweltbester stand ich als115ter in der Liste. Mit diesem Lauf war es ein schöner Jahreswechsel 2016/2017 für mich als verrückter Läufer.

 

 

3 Schluchtensteig

Am Sonntag den 20.11.16 ging es mit Trailfieber auf den 3 Schluchtensteig ( Gauchachschlucht-Wutachschlucht-Rötenbachschlucht)

Bericht vom Michael Hoffmann, auch die meisten Bilder vom Michael.

1. Trailfieber Gruppenlauf am 20.11.16
30km
800 Höhenmeter +
700 Höhenmeter – bei bestem Laufwetter. Superklasse organisiert und klasse VP´s. Gefühlt wie bei meinem Schwarzwaldlauf, nur die Strecke war natürlich kürzer aber super schön. Keine der 5 Etappen meines SWL war so schön wie dieser Trail. danke Lars Schweizer und danke auch an dein klasse Team.

3 Schluchten 2 vom Jürgen Bögelsbacher 3 Schluchten 3 vom Jürgen Bögelsbacher 3.Schluchten vom Jürgen Bögelsbacher 15042094_859106837563004_9005664314506367227_o 15068352_859107034229651_2999141485014856694_o 15068410_859107264229628_6305077994188211791_o 15068414_859107210896300_2110805480119891182_o 15068477_859106887562999_5266524003781345854_o 15068555_1184856571583048_424542129471312371_o 15068557_859106950896326_8462998253749800030_o 15068886_1185780881490617_5753416616933732088_o 15068907_859106627563025_8099371630619476136_o 15068954_1186644104737628_2866091588396503479_o 15068965_859107200896301_3334146573911881814_o 15069102_1185778998157472_7925889592490732621_o 15094269_1184855844916454_3587459481247253157_n 15110501_1186638668071505_3463729174597041820_o 15110896_1186639071404798_7120433840334294923_o 15111003_859107480896273_2531693398522439596_o 15111054_859106697563018_9107874926949729134_o 15122863_859106974229657_8206007301490795250_o 15122906_859106924229662_2032801597759964981_o 15123052_1186636968071675_6441999013570476920_o 15123064_1186638931404812_4315893320422615295_o 15123445_859107350896286_5935707585337709272_o 15129047_859107117562976_2337540779659446284_o 15129052_1185779141490791_8563503351569278776_o 15129530_1185780041490701_6924396502890453188_o 15129654_859106810896340_7727320000182102157_o 15129679_1184843501584355_2009258906178550776_o 15137425_1184841194917919_5962367469776345070_o 15137604_1186639594738079_8022157135980024529_o 15137687_859106707563017_3317713791180525035_o 15138382_1185780821490623_4445975352997530250_o 15138480_859107137562974_4714011460446478776_o 15138532_859106740896347_4763012408599064370_o 15138540_859107234229631_2596986439561917843_o 15156781_859106670896354_5798066693386633671_o 15156827_1184854858249886_8635556172780645937_o 15156888_1186638458071526_6809129637297875946_o 15167450_1184854784916560_4000374350623551964_o 15167494_859107390896282_716683995839730137_o 15167553_1186637318071640_1547123828109772836_o 15167607_1185780214824017_6049507589454191394_o 15167631_859106620896359_9002152711620064649_o 15168814_859106774229677_3942540922301194767_o 15181265_1184842098251162_4398069613074274097_n 15181325_1184854888249883_8466378949746102055_n 15181399_1185781198157252_2943352671154421612_n 15194405_1185780824823956_1212311939206548424_o 15194426_859107294229625_8355265786396084943_o 15202488_1185781718157200_5902517218255920661_n

Herbstwaldlauf in Bottrop 50km

Herbstwaldlauf in Bottrop

Am Sonntag war es wieder einmal soweit, ein Lauf hat gerufen und das im November dem Winter ganz nahe. Da man dem November der Witterung nicht richtig trauen kann muss man auch mit Kälte rechnen. Aus diesem Grund habe ich ausnahmsweise eine Übernachtung in einem Hotel geplant, da es im Auto zu schlafen verdammt kalt werden könnte. Bottrop eine halbe Weltreise wartet und so fuhr ich schon am Samstag um 14 Uhr los um 20 Uhr habe ich dann mein Zimmer in Düsseldorf bezogen.

Nach einer geruhsamen Nacht fuhr ich Sonntagmorgen um 7 Uhr los nach Bottrop  zum Bergwerk Prosper-Haniel zum Startbereich. Richtiger Novembermorgen in Bottrop diesig und windig und nicht gerade warm. Für den Lauf war auf alle Fälle kurze Hose geplant und oben herum 2 T-Shirt und am Laufbeginn zur schnellen Erwärmung eine dünne Jacke und Handschuhe. Die Startunterlagen waren schnell abgeholt und  es blieb noch genügend Zeit um sich mit dem Laufbereich vertraut zu machen. Auch waren genügend bekannte Gesichter am Start, von LG-Ultralauf sind nur wir Wiesner und ich anwesend Michaela musste leider krankheitsbedingt absagen.

Um neun Uhr der Startschuss für den 44. Herbstwaldlauf für 50km und 25km wobei die 50zig km in 2 Runden gelaufen werden. Kurz nach dem Start geht es gleich mal hinein in den Laubwald der uns für die nächsten Stunden umgab. Die Temperaturen im Wald waren angenehm so dass ich bereits nach ca. 7 km die Jacke und die Handschuhe in meinen Rucksack verstaute. Die Laufstrecke hervorragend beschildert da kam keine Ungewissheit auf ob noch auf der Strecke ist oder nicht. Von dieser Beschilderung könnten viele Veranstalter eine Scheibe davon abschneiden. Die Strecke meines erachten flach und doch zeigte die Garmin  am Ende um die 200 Höhenmeter an wo die herkommen war mir ein Rätsel. Hatte mir vorgenommen die 50km in der Zeit von ca. 5 Stunden zu durchlaufen. Auf die Herzfrequenz wollte ich weniger achtgeben da es flach ist und in letzter Zeit gut funktioniert hat, obwohl die Frequenz zeitweise ganz schön hochging. Versuchte nur genügend zu Trinken mein Getränk im Rucksack hatte ich zur Genüge dabei. Fühlte mich gut auf der Strecke vielleicht sogar zu gut sodass ich den Boden küsste, auf ebener Strecke kein Stein oder Wurzel auf dem Boden nur zu dämlich den Fuß zu heben. Es war eine richtige Flachlandung, aufgesprungen und weiter. Nach kurzer Zeit ein nachkommender Läufer „ Du blutest am Fuß, an der linken Wade fließt Blut“ meine Antwort darauf „ macht nichts das wird schon wieder einmal aufhören“  dieser Läufer läuft dann etliche Kilometer mit mir und ich hatte jemanden zum Unterhalten, Gesprächsstoff gibt es ja genügend bei Läufern. Nach ca. 38km lief ich auf einem mir bestens bekannten Läufer auf der auch immer auf Ultras unterwegs ist und wobei wir uns immer wieder treffen. Nur diesmal war es anders, er war fertig hatte genug vom Laufen und will am liebsten aufhören. Daraufhin war mein Kommentar, wir laufen jetzt gemeinsam, dass bekommen wir noch hin wir laufen zusammen ins Ziel.

Wir blieben zusammen, man sah er kämpfte und ich weiß es auch von mir wenn man in diesem Stadion ist und die Füße nicht mehr wollen, da tut nichts weh aber sie bleiben dann mal stehen. Später hat sich noch einer dazu gestellt der auch am Ende war. Die Zwei kämpften und ich lief vor raus und machte immer wieder mal langsam. So zwei Kilometer vor dem Ziel war mein Vorsprung doch etwas größer  ich wartete da kamen zwei Läufer vorbei wobei mir der Eine zurief wenn Du noch etwas erreichen will dann musst Du zulaufen. Dabei kam ich ins rotieren soll ich, oder nicht soll ich zulaufen oder soll ich warten, der eine Läufer könnte meine Altersklasse sein. Mein Kopf sagte dann lauf zu es sind nur noch zwei Kilometer und das schaffen sie auch so und ich lief. Lief zu holte noch  ein paar Läufer  ein und holte mir noch den 2.Platz in der Altersklasse zurück mit der Zeit von 5:05:24.

Wartete noch im Startbereich bis die zwei auch im Ziel waren, war mir noch im Zweifel habe ich mich richtig verhalten oder nicht? Hatte gesagt wir laufen gemeinsam ins Ziel und bin am Ende davon gelaufen.

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Saarschleife Trail

1.Saarschleife Trail

Lange habe ich überlegt soll ich diesen Trial laufen oder nicht. Dieser  Trail als Erstausführung  geht das Gut oder ist es wieder so eine pleite die ich mir 2014 mit dem Taubertal einhandelte. Letzthin entscheidet die Teilnahmegebühr so günstig findet man kaum einen Trial in Deutschland zumindest habe ich nichts Gleichwertiges gefunden.

Die weite Anfahrt von 300km musste dabei in Kauf genommen werden dadurch entschloss  ich mich auch schon am Samstag-Nachmittag anzureisen.  Die Übernachtung buchte ich im Vorfeld zu 25 Euro ohne Frühstück da ich ohnehin immer mein eigenes Frühstück zum Laufen dabei habe. Die Startunterlagen holte ich auch bereits am Samstag ab.

Gut geschlafen beendete ich morgens um 5 Uhr den Schlaf. Durch die Uhrenumstellung war jetzt 5 Uhr die ursprüngliche Weck Zeit, somit konnte ich den Morgen ohne jeglichen Stress beginnen. Gegen 6Uhr30 fuhr ich zum Startbereich wo schon reges treiben herrschte. Inzwischen gibt es immer wieder bekannte Gesichter wenn man an Läufen teilnimmt. Der Tagesbeginn kühl aber ließ gutes Wetter erwarten und somit konnte man gut mit kurzer Hose und zwei T-Shirt laufen. Für kurz vor 8Uhr war Briefing angesagt das doch ein wenig mehr Zeit beanspruchte und dadurch der Laufbeginn um 10 Minuten verschoben wurde. Der erste Startschuss war nicht geplant aber die ersten Läufer liefen voll zu und mussten zurück gerufen werden war aber noch keine Hexerei  zumindest wusste dann jeder die Pistole funktioniert. Aber dann nachdem zurückzählen kamen der richtige Startschuss und der brachte die ca. 110 Starter in Bewegung.

Der Lauf zuerst ca. 800m ziemlich flach bevor es dann schon mal heftig nach unten ging. Es gab kein Gedränge so als wäre es ein Trainingslauf man machte langsam obwohl man heimlich dachte es könnte ja schon ein wenig schneller sein. Unten angekommen ein flaches  aber breiter Streckenabschnitt so dass die Läufer  sich ihren Platz besser suchen können. Es dauert nicht lange und es geht wieder nach oben und dabei konnte man sehen auf die Schnelle ist dieser  Lauf nicht beendet. Bergauf meist nur ein gehen und ich frage mich immer wieder warum mache ich das? Ich hasse es wenn es bergauf geht ich liebe es wenn es bergab geht. Aber hier kann man kaum einmal  richtig schnell hinunter  laufen zu viele Steine, Wurzeln und Laub sind im Weg. Aber  für das Auge und für das Ohr wird viel geboten, Natur pur, der Pfad nach oben das plätschern des Baches nebenan finde es traumhaft. Manchmal erwacht man wieder wenn es mal an der Zivilisation vorbei kommt.

Aua, was war das jetzt und wieder und nochmal, das kommt davon wenn an Wespennester vorbei läuft mich haben 3 Wespen gestochen andere haben noch mehr abbekommen. Das ist Natur, sowie mal auf allen vieren der kurzen Steinwand hoch. Der Ausblick von oben auf das Nebelmeer über der Saar, traumhaft. Auch wenn die Aufstiege teils heftig sind aber es passt dazu es gehört hier dazu.

Der größte Teil der Strecke befindet sich zwischen den Bäumen dadurch die Temperaturen angenehm zum Laufen. Meine Endzeit schätzte ich immer mehr zwischen 10 und 11 Stunden ein denn dieser Trial hat es in sich. Zwischendurch gab es mal Abschnitte wo etliche Ausflügler unterwegs waren aber auch das war im Einklang. Im Großen und Ganzen vielleicht auch gerade deshalb verging die Zeit wie im Fluge und kamen dem Ende des Laufes entgegen. Neue Überlegungen im Bezuge auf die Endzeit waren das wir wenn wir jetzt dranbleiben unter 9 Stunden bleiben könnten. Wir wurden kaum noch von anderen Läufern eingeholt, aber der Besenläufer ist noch nicht da also können wir auch nicht die letzten sein.

Dann war er da der letzte Aufstieg, die lange Treppe ich hasse sie, der Abstand zu meiner Begleitung der letzten Stunden wurde immer größer ich wollte sie auch nicht mehr haben, habe ein gemeinsames einlaufen abgelehnt. Oben angekommen die letzten Meter vorm Ziel, den Moderator  konnte man schon über die Lautsprecher schon hören. Die zwei  Jungs die immer in unserer Nähe waren sind am Ende hatte ich sie doch noch eingeholt aber in der Zielgasse sind sie vorbei gesprintet und waren überglücklich doch noch geschafft  zu haben. Für mich war es nur schön doch noch unter  9 Stunden geblieben zu sein genau 8:55:19 in meiner AK65 Platz 1 und Gesamt Platz 67 von 102 Gefinishten also im Mittelfeld und nicht vorm Besenläufer.

Hier noch ein Link  zu Marathon 4YOU.de Bilder von der Saarschleife Trail vom Autor Günter Kromer

Nebelmeer Saarschleife

Albmarathon 22.10.2016

Die drei Kaiserberge haben gerufen,

und somit fuhr ich am Freitag zum drittenmal zu den Kaiserbergen nach Schwäbisch Gmünd. Die vergangenen 2 Läufe habe ich nur als graus in Erinnerung,  hatte jedes Mal ab ca. 25km mit Oberschenkelkrämpfe zu kämpfen musste dabei auch manche Steigungen rückwärts hoch gehen. Durch mehrere Staus bei der Anreise kam ich kurz vor Schließung des Startbüros noch rechtzeitig um die Startunterlagen abzuholen. Anschließend suchte ich die Schwerzenhalle zum Übernachten da im Auto bei niedrigen Temperaturen nicht mehr so angenehm ist. Zum Schlafen war es noch zu früh so begab ich mich noch zu Fuß auf den Weg in die City. Die Straße führte geradeaus direkt am Prediger vorbei, schön zu wissen dass ich den Prediger am Samstag nicht mehr suchen muss und auch keinen neuen Parkplatz brauche. Um mich noch für den Lauf am Samstag zu stärken kehrte ich noch in das Paulaner Wirtshaus ein, ob es nötig war ist die andere Frage aber es gehörte zum Gemütlichen Freitagabendausklang. Das Übernachten ist der  Halle war angenehm ruhig und habe dabei bestens geschlafen. Morgens um sieben Uhr hatte ich die Nacht für beendet erklärt und das natürliche Morgengezeter ablaufen lassen.

Nach 9Uhr30 machte ich mich gemütlich auf den Weg zum Prediger, gab die Tasche für die Dusche mit trockene saubere Kleidung im Zelt ab damit ich anschließend nach dem Lauf mit dem Duschbus gleich zum Duschen fahren kann. Im Prediger war schon einiges los und die Läufermenge nahm stetig zu. Wie üblich trifft man immer wieder etliche bekannte Gesichter  und auch Neue wie den Kurz Martin. Roland suchte ich, aber er war nicht aufzufinden war mir irgendwie komisch er wollte doch auch kommen. Die Zeit verging wie im Fluge  Martin und ich gingen kurz vor dem Start hinaus in die sehr frische Luft um noch ein gemeinsames Foto zu erstellen. Im Bereich des Starts war ein riesen Gedränge Martin und ich trennten uns dann weil ich den Weg in das hintere Läuferfeld suchte.

Kaum stand ich im Läuferpulk erfolgte auch schon der Startschuss und der Lauf über die drei Kaiserberge mit den 50km begann bei trockener kalter Witterung ideal die Wärme kommt schnell genug von innen. Die ersten Kilometer ging es flach aus der Stadt hinaus bevor es dann stetig nach oben zieht zum ersten Kaiserberg der Hohestaufen. Meine Pulsfrequenz bis kurz vor den Hohenstaufen war um die 150-155 das mich ein wenig erstaunte warum er relativ hoch war höher wie erwartet. Doch plötzlich viel der Puls und pendelte sich zwischen 80 und 120 ein. Dem Hohenrechberg  hoch an der starken Steigung wo fast alle gingen fiel der Puls auf 70 runter so dass ich trotz der Steigung zum Laufen anfing.  Obwohl der Puls sehr niedrig war fühlte ich mich hervorragend. Der Puls blieb bis nach dem Stuifen im unteren Bereich und anschließend ging er nach oben in den Bereich von 145-150. Kurz vor dem Schwarzenhorn kam mir der Roland entgegen und somit wusste ich wir hatten uns nur verpasst. Noch vorm Schwarzenhorn holte ich eine Läuferin ein die sehr häufig auch auf meinen Wegen unterwegs ist die dann aber kurz hinterher an mir vorbei zog weil mein Körper nicht mehr bergauf wollte als wenn einer den Stecker zieht. Dann plötzlich wurde mir Speiübel vom Magen her der Gedanke war ich habe zu viel Salz zu mir genommen. Höchstwahrscheinlich bei meinem Wassergemisch zu viel Salz beigemischt. Da die nächste Verpflegungsstelle schon in Sichtweite war konnte ich ein übergeben vermeiden und nahm an dieser Stelle nur Wasser zu mir und der Spaß war vergessen. Paar Kilometer weiter bei Hummelshausen kam auch der Körper wieder voll in Fahrt von da ab überholte mich keiner an Straßberg durch, auf der alten Eisenbahntrasse Richtung Schwäbisch-Gmünd. Diese letzten 10 Km waren  traumhaft hier holte ich mir den zweiten Platz in der Altersklasse, auch meine Läuferin holte ich mir hier wieder und viele andere die mich in der schwachen Phase überholten. Der Puls ging in den letzten halbe Stunde bis 176 Schläge hoch aber dies beunruhigte mich nicht mehr den der Lauf war so viel wie beendet, eine Stunde müsste ich diesen Puls aushalten bevor er in den sauren Bereich fällt und die Muskeln zumachen.

In der Zielgeraden noch einen Läufer eingeholt und mit 5:42:22 ins Ziel gelaufen. Herrlich ich war glücklich zum ersten Mal  den Albmarathon ohne Krämpfe hinbekommen,  muss nur noch ein wenig mehr an meinem Wassergemisch feilen.

 

 

Schwarzwaldmarathon 2016

Schwarzwald  Marathon 2016-10-09

Vor 10 Jahren lief ich hier in Bräunlingen  beim Schwarzwald Marathon meinen ersten Halbmarathon. Dazumal wusste ich nicht einmal wie viel Kilometer ich zu laufen habe. War Anfänger  der damals ein Jahr lief und absolut keinen Kontakt zu Läufern hatte. Die Zeit war 2:02:XX die ich lief und das Laufgestell war am Ende, Treppe runter ging es 3 Tage lang nur rückwärts. Die Folge war, ich fing richtig an zu trainieren somit war der Halbmarathonlauf mit der Zeit von 1:42:xx der Beginn des Laufsucht. Eine Sucht mit der man Leben kann und nicht wie die vorgehende Nikotinsucht als Kettenraucher mit täglich 80 Zigaretten.

Diesmal  war es der erste Marathon auf der Schwarzwaldstrecke hier in Bräunlingen , mit dem Heimvorteil das ich die Strecke als Trainingsstrecke schon kannte. Im September lief ich die Strecke noch zweimal jeweils in der Zeit um die 4:40:XX / 4:45:XX. Somit machte ich mir Gedanklich die Zeit von 4:30:XX machbar.

Start war um 9Uhr30, trocken, kühl als Bekleidung wählte ich kurze Short und 2 Shirts wobei ich nach 5km eines bereits wieder auszog. Mit dabei wie üblich mein Laufrucksack mit meinem Trinkgemisch im neuen Mischverhältnis. Hatte wie im Training schon gemacht den Lauf mit dem Puls zu kontrollieren. Geplant war die ersten Kilometer bis 5km etwa mit 140, dann bis 12km mit 145, bis 20km mit 150, bis 30km 155 und der Rest 160 und mehr.  Aber es kam anders, der Puls ging nicht mehr hoch 125 manchmal 130 höher ging er nicht. Es gab Abschnitte da ging der Puls runter auf 80, mir konnte es recht sein fühlte mich gut dabei.  Etwa alle fünf Kilometer bei den Verpflegungsstellen trank ich aus meinem Rucksack bei einem späteren Verpflegungspunkt vergaß ich das Trinken und dies bewirkte das der Puls kurz darauf auf 160 Schläge hochging. Meine Reaktion war daraufhin zu trinken und der Puls war wieder unten. Diesen niedrigen Puls führe ich auf meine Getränkemischung zurück, hatte ich doch beinahe die 3fache Zumischung zum Wasser genommen. Auf alle Fälle wurde ich durch den niedrigen Puls nicht ausgebremst und war für meine Verhältnisse zügig unterwegs. Ca. Ca.1km vorm Ziel war ich ganz schön am Ende wollte mal gehen, sah auf die Uhr und sagte mir 10m kann ich gehen wenn ich kurz vor 4Stunden im Ziel sein will. Die 10 Meter wurden gegangen dann lief ich weiter die Zielzeit 3:59:42 besser hätte dieser Lauf für mich nicht sein können damit erreichte ich noch den 3.Platz in der Altersklasse. Kommenden Sonntag beim Urmensch-Ultra werde ich diese Mischung nochmals versuchen hinzubekommen, versuch ist es Wert.